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Frostschäden
Schlaglöcher: A1 teilweise gesperrt
Schlaglöcher, zum Teil zehn Zentimeter tief, schränken den Verkehr auf der A1 zwischen Reinfeld und Bad Oldesloe ein. Foto: Wüst
Mit dem Tauwetter werden im Norden die vielen Schäden sichtbar, die der Frost in den Straßen hinterlassen hat. Zahlreiche Bundes- und Landstraßen haben sich in Rumpelpisten verwandelt. Auf der Autobahn 1 wurde am Freitag die rechte Spur in Fahrtrichtung Süden zwischen Reinfeld und Bad Oldesloe auf unbestimmte Zeit gesperrt. "Dort sind Löcher mit 50 Zentimetern Durchmesser, zum Teil zehn Zentimeter tief", erklärt Jens Sommerburg, Leiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr (LBV) in Lübeck. Zwar seien die Schlaglöcher in den vergangenen Tagen geflickt worden, "doch jeder Autoreifen reißt immer wieder ein Stück raus", erläutert Sommerburg. So mussten die Straßenbauer in Einzelfällen auch mehrmals am Tag ausrücken. Ein kompletter Austausch der Betonplatten ist wegen des Frosts im Boden nicht möglich. Sommerburg: "Dass wir jetzt den Hauptfahrstreifen gesperrt haben, geschah aus Gründen der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit."
Die Fachleute warten nun auf einen Wetterumschwung, um Betonplatten der Fahrbahn komplett austauschen zu können. Bis dahin müssen Autofahrer in Richtung Hamburg mit zwei Fahrspuren Vorlieb nehmen. Die Geschwindigkeit ist auf 80 Stundenkilometer beschränkt. "In Stoßzeiten kann es sich dort stauen", warnt Sommerburg.
"Das Geld wird wohl nicht reichen"
ADAC-Sprecher Ulf Evert übte massive Kritik: "Es darf nicht wahr sein, dass Fahrbahnen gesperrt werden müssen, weil sie nicht mehr repariert werden können." Etliche andere Straßen seien in einem sehr schlechten Zustand. Auf der A7 wurde bei Kaltenkirchen ein Tempolimit verhängt: höchstens 80 wegen der Trümmer im Teer.
LBV-Direktor Torsten Conradt in Kiel mag die Kosten noch nicht beziffern, da noch nicht alle Mängel ersichtlich seien. Sieben bis zehn Millionen Euro stünden in diesem Jahr für Erhalt und Instandsetzung der Landesstraßen, 80 Millionen Euro für die Bundesstraßen und Autobahnen in Schleswig-Holstein zur Verfügung. "Wenn wir alles optimal erneuern wollen, wird das wohl nicht reichen", schätzt Conradt.
Leserkommentare
Ich kriege die Krise!Das was in iItzehoe passiert ,das ist doch ist VERARSCHUNG des Bürgers!
'Gewöhnt Euch daran! Wir Radfahrer werden seit Jahren auf schlechte Pisten geschickt, die "Radwege" genannt werden. Und unsere Felgen sind viel empfindlicher. Derart schlechte Radwege, werden seit 1997 rechtswidrig von Straßenverkehrsbehörden als benutzungspflichtig beschildert. Und ständig wurden und werden wir von Euchn angehupt und angepöbelt, wir sollten auf dem ohnehin gefährlichen Radweg fahren, obwohl er nach der Rechtsprechung unzumutbar oder gar unbenutzbar ist. - Aber die Strafe sandte Euch der Herr Gott mit diesem Winter. Nun könnt Ihr mal am eigenen Leibe erfahren, wie es Radfahrern auf Radwegen ergeht! Nur schade, daß Ihr nicht auch noch an jeder Einmündung verlangsamen müßt, weil irgend ein anderer Verkehrsteilnehmer Euch den Vorrang nehmen könnte.
Den Schlaglöchern auf der Fahrbahn können wir Radfahrer bestens ausweichen, weil unser Fahrzeug schmal ist, wenn wir nach § 2 StVO auf der Fahrbahn fahren.
Übrigens müßt auch Ihr Eure Bürgerkäfige oder Blechbüchsen auch so bewegen, daß Ihr niemanden gefährdet und Eure Dreckschleuder auch jeder Zeit beherrschen könnt. Das verlangt die StVO auch von Euch. Aber Ihr fahrt lieber mit 60, wo Höchstgeschwindigkeit 50 angesagt ist, und jammert herum, wenn die Stoßdämpfer unter den Schlaglöchern leiden. Übrigens müßt Ihr mindestens 1,50 m Sicherheitsabstand einhalten, wenn Ihr einen Radfahrer überholt, der sich filigran zwischen den Schlaglöchern der Fahrbahn hindurchmanövriert.
Ich kann meine Häme nicht verhehlen.
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Tja ,so etwas gibt es im Osten deutschlands nicht-da ist schließlich der Aufbau Ost voll aufgegangen-jetzt wirds Zeit ,das hier was passiert!!!!!!