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Feuer
Reetdachhaus in Sieverstedt in Flammen
Das über 400 Quadratmeter große Reetdachanwesen war am Montag bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Insgesamt mussten neun Feuerwehren im Ortsteil Süderschmedeby eingesetzt werden.
"Bei unserem Eintreffen schlugen die Flammen bereits licherloh aus dem mit Reet gedeckten Dachstuhl des großen Anwesens an der Flensburger Straße", sagt ein Polizeibeamter am Abend.
Die Hausbesitzer konnten sich rechtzeitig ins Freie retten
Der Hauseigentümer und seine Familie konnten sich rechtzeitig aus dem brennenden Haus retten. Ihnen gelang sogar noch, einige Habseligkeiten vor dem Totalverlust durch die enorme Feuersbrunst zu retten, so der Ordnungshüter.
Die Rettungsleitstelle in Harrislee löste schon bei Eingang der ersten zahlreichen Meldungen Großalarm für die Wehren der Gemeinde sowie für Freiwillige Feuerwehren aus Tarp, Baderup, Oeversee, Munkwolstrup, Keelbek und Großsolt aus, die die Wehren aus Süderschmedeby, Sieverstedt und Stenderup bei den Löscharbeiten unterstützten. Auch die Flensburger Berufsfeuerwehr wurde mit einem Leiterwagen von der Einsatzleitung vor Ort angefordert, um über die Drehleiter von oben mit Wasser zu löschen.
Das Luxusanwesen brannte bis auf die Grundmauern nieder
Wie ein Feuerwehrmann berichtete, waren nach ersten Schätzungen rund 150 Feuerwehrkräfte an den Brandort geeilt. Die Lösch-und Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen Mitternacht.
Das stillvolle, in eine Gartenlandschaft aus tausenden von blühenden Rosen eingebettete Lusxusanwesen brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro. Zuvor war in Radioberichten von einem Schaden in Millionenhöhe die Rede gewesen. Diese Summe wollte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen nicht bestätigen.
Beamte der Kriminalpolizei haben bereits während der laufenden Löscharbeiten erste Ermittlungen zur möglichen Brandursache am Schadensort aufgenommen. Hinweise auf eine mögliche Brandursache liegen noch nicht vor. Der Autoverkehr musste von Polizei und Feuerwehrkräften örtlich umgeleitet werden.
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