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Sylt
Ordnungsamt überprüft Notfallpläne
Die Behörden auf Sylt sind auf die mögliche Evakuierungen großer Gebäude vorbereitet. Das ergab eine Abstimmung der Notfallpläne des Ordnungsamtes mit entsprechenden Plänen von Kliniken, Pflegeheimen und Mutter-Kind-Einrichtungen, sagte am Donnerstag der Leiter des Ordnungsamtes Sylt, Hans Wilhelm Hansen.
Die Rettungskräfte haben in allen Einrichtungen für eine zügige Evakuierung der für sie fremden Gebäude kompetente Ansprechpartner, die ihnen sagen, wo Rollstuhlfahrer oder Bettlägerige zu finden sind. "Änderungen waren nicht erforderlich, alles ist glatt und schier", sagte Hans Wilhelm Hansen. "Einen Notfallplan haben wir schon lange, und er bewährte sich, wie die letzten Evakuierungsmaßnahmen in der Nacht zum 12. und zum 16. zeigten", ergänzte er.
Keine Spur zu möglichen Tätern
In der Nacht zum Donnerstag ist es ruhig geblieben. Es habe keine weiteren Feuer auf der Insel gegeben, sagte die Husumer Polizeisprecherin Kristin Stielow. Bei ihren Ermittlungen ist die Polizei noch nicht entscheidend weitergekommen. "Es gibt noch keine heiße Spur", sagte Stielow. Obwohl die Spürhunde an den Brandstellen bislang keine eindeutigen Hinweise auf Benzin oder andere Brandbeschleuniger fanden, gehen die Ermittler davon aus, dass die Feuer gelegt wurden.
Bislang seien mehr als 60 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte sie. In der Sonderermittlungsgruppe, die nach einem möglichen Brandstifter fahndet, arbeiten Spezialisten aus dem ganzen Land. Zuletzt hatte es in der Nacht zum Mittwoch kurz nacheinander an drei Stellen gebrannt.
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