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Lehe, Hasloh, Havighorst

Neun Verletzte und hoher Sachschaden bei Bränden

02. August 2010 | 07:23 Uhr | Von lno, mun

Nicht mehr zu retten war dieseleerstehende Bauernhof in Havighorst (Kreis Stormarn). Foto: Mundt

Bei mehreren Bränden in Schleswig-Holstein ist am Wochenende ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden, neun Menschen sind verletzt worden.

Lehe / Hasloh / Schleswig. In Lehe (Kreis Dithmarschen) stand gestern Morgen ein Reetdachhaus in Flammen. Der Brand hatte sich aus zunächst ungeklärter Ursache im Dachstuhl entzündet, sagte ein Sprecher der Polizei Elmshorn. Die Anwohner konnten sich früh genug nach draußen retten. Das Reetdach musste von der Feuerwehr komplett abgetragen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100 000 Euro.

Ebenfalls aus ungeklärter Ursache brannte gestern das ehemalige Bahnhofsgebäude in Hasloh (Kreis Pinneberg) aus. Menschen wurden nicht verletzt, berichtete die Feuerwehr. Ein Großteil des 1912 erbauten Gebäudes konnte gerettet werden. Dennoch schätzt die Feuerwehr, dass ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden ist. Eine an dem Haus vorbeiführende Bahnstrecke musste während der Löscharbeiten gesperrt werden.

Wohnhaus in Stormarn völlig zerstört

Erst am Sonnabend waren bei einem Brand in der Schleswiger Innenstadt neun Menschen verletzt worden. Das Feuer sei in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Unter den Verletzten, die alle Rauchgasvergiftungen erlitten, waren auch zwei Feuerwehrleute. Die Brandursache war zunächst unklar.

In der Nacht zu Montag brannte ein leerstehender Bauernhof in Havighorst (Kreis Stormarn) völlig aus. Am Sonntag wurden gegen 23.30 Uhr die Feuerwehren aus Hamburg und Stormarn alarmiert. Als die ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr Bergedorf und Wehr Boberg aus Hamburg eintrafen, stand der alte Pferdehof in Havighorst bereits komplett in Flammen. 2007 kam es nach einem technischen Defektes schon einmal zu einem Feuer. Die vierköpfige Familie war damals nach dem Feuer ausgezogen, somit stand das Gebäude leer.  Nur wenige Meter entfernt stehende Reihenhäuser eines Neubaugebiets wurden evakuiert und vor einem Übergreifen der Flammen geschützt. Das Ausbrennen und teilweise Einstürzen des Pferdehofs konnte jedoch nicht verhindert werden.

 

 


 

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