TOP-THEMA

 

Großrazzia

Nach Randale 34 Wohnungen durchsucht

17. Mai 2011 | 16:21 Uhr | Von dpa

Nach der Randale bei einer Kundgebung am 1. Mai in Husum hat die Polizei am Dienstag 34 Wohnungen in ganz Schleswig-Holstein durchsucht.

Die Gewalttäter kamen vermummt - und randalierten. Stühle flogen ins Hafenbecken, ein Mann wurde im Gesicht verletzt und die Info-Stände zerbarsten unter Tritten. Etwa 40 Randalierer, die teilweise der NPD nahe stehen sollen, haben am 1. Mai eine Gewerkschaftskundgebung in Husum gestört. Mehr als 100 Beamte vollstreckten jetzt  Durchsuchungsbeschlüsse wegen Landfriedensbruchs, teilte die Staatsanwaltschaft Flensburg mit.

Bei den Durchsuchungen wurde Beweismaterial wie Mobiltelefone und Laptops sichergestellt. Vier Beschuldigten wurde auch vorgeworfen, eine Bundestagsabgeordnete im Internet beleidigt zu haben.

(dpa, shz)


 

Leserkommentare

 
HAUKE STAMMER 17.05.2011 18:14
Auf dem linken Auge blind...

Jaja, so schlägt er zu, der Staat... wenn die Gefahr von Rechts kommt. Und was ist mit den Übergriffen auf Pro Köln und Pro NRW Aktivisten und Abgeorneten? Mit den Anschlägen auf CDU / FDP / Pro Büros in zahllosen Städten des Landes (zu letzteren hege ich keine grosse Sympathie, aber sie sind demokratisch legitimiert)?

Hausdurchsuchungen sind in diesem Land ein schwerer Eingriff gegen das Grundrecht auf die Unversehrtheit der Wohnung. Aber im Kampf gegen Rechts reicht das BELEIDIGEN von Politikern im Internet? War die Staatsanwaltschaft in den letzten Jahren auch mal in Foren der JuSos oder Jungen Grünen unterwegs? Oder zählt das Wort Nazi / Faschist / Rechtspopulist / Idiot / Drecksau etc. im Zusammenhang mit bürgerlichen Abgeordneten nicht zu Beledigungen?

THOMAS SCHRÖDER 17.05.2011 19:53
Wie wäre es denn andersherum?

Verändertes Zitat:
"Die Gewalttäter kamen vermummt - und randalierten. Stühle flogen ins Hafenbecken, ein Mann wurde im Gesicht verletzt und die Info-Stände zerbarsten unter Tritten. Etwa 40 Randalierer, die teilweise der Partei „Die Linke“ nahe stehen sollen, haben am 1. Mai eine Parteikundgebung in Husum gestört. Mehr als 100 Beamte vollstreckten jetzt Durchsuchungsbeschlüsse wegen Landfriedensbruchs, teilte die Staatsanwaltschaft Flensburg mit."
Bei den Durchsuchungen wurde Beweismaterial wie Mobiltelefone und Laptops sichergestellt. Vier Beschuldigten wurde auch vorgeworfen, eine Bundestagsabgeordnete im Internet beleidigt zu haben.
Tja, das Volk (die Gesellschaft) wird und wird nicht dümmer, auch wenn der SHZ-Verlag sich noch so (un)redlich Mühe gibt, die Betrachtungsparadigmen zu verändern.
Wann „schnallen“ die Menschen endlich die überholte Denke von Rechts-Links-Mitte?
Wie wäre es mit freiheitlich-demokratisch-unabhängig?

Wieder einmal eine Berichterstattung, welche die Tendenzen einer unfreien Presse entlarvt.
George Orwell läßt grüßen.



Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben. Anmelden

Warum muss ich mich anmelden/registrieren?

shz.de distanziert sich prinzipiell von allen in den Leserkommentaren geäußerten Meinungen ohne Rücksicht auf deren Inhalte. Alle Beiträge in den Leserkommentaren geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen der User wieder.

Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für Kommentare!



 
 

SH-REISE

1000 Tipps für schöne Tage im Norden!
Der Norden hat viel zu bieten: In "1000 Tipps für einen schönen Tag in Schleswig-Holstein" finden Sie die schönsten Seiten des Landes und lernen geheime Attraktionen kennen. Einige haben wir hier für Sie.

 

 

LANDTAGSWAHL 2012

 

Beilagen der Woche

 
     

    "HERBIE" IN RENDSBURG

    Grönemeyer kommt nach Rendsburg!
    Alle wichtigen Informationen zum Konzert erhalten Sie hier.

     

    Nachrichtenticker

     

    Meistgelesene Artikel

     



     
    HÄUFIG GELESEN

    Drei Tote bei Verkehrsunfällen im Norden

    Drei Menschen sind am Donnerstag bei Verkehrsunfällen in Hamburg und Schleswig-Holstein ums Leben ...mehr

     
     


    KONTAKT | IMPRESSUM | AGB | DATENSCHUTZ