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Schafflund
Fünf Hausbewohner nach Feuer obdachlos
Das Feuer war aus bislang unbekannten Gründen im Obergeschoß des Doppelhauses ausgebrochen. Foto: Sörensen
Die Anwohner des Tannenweges in Schafflund (Kreis Schleswig-Flensburg) wurden am Mittwochmittag durch Sirenenalarm aus ihrer Mittagruhe gerissen. Kurz vor 13 Uhr stieg starker Rauch aus dem Dachgeschoß eines großen Doppelhauses in der ruhigen Anliegerstrasse auf. Die Bewohner konnten nur ihr Leben retten, viele Einrichtungsgegenstände des Hauses wurden ein Raub der Flammen.
Das Feuer war aus ungeklärter Ursache im Obergeschoß des massiv gebauten Doppelhauses ausgebrochen. Der Einsatzleiter der Schafflunder Wehr erkannte schon auf der Anfahrt die massive Rauchentwicklung und forderte über die Harrisleer Rettungsleitstelle Unterstützung weiterer Freiwilliger Feuerwehren aus Meyn, Wallsbüll und Hörup an.
"So etwas Schönes bekommen wir so nicht wieder"
Da ein Löschen von Steckleitern der Wehren zu gefährlich war, wurde auch eine Drehleiter von der Flensburger Berufsfeuerwehr angefordert. Mit Hilfe der Löscharbeiten von der Drehleiter konnte der Brand binnen einer Stunde unter
Kontrolle gebracht werden, Wohnungsinventar im Erdgeschoß - unter anderem auch persönliche Papiere des Hauseigentümers - konnten dadurch gerettet werden.
Obwohl alle Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen konnten, mussten der Eigentümer und seine Frau hilflos bei der Brandbekämpfung zusehen. "Ich habe mein schönes Haus, wofür ich mein Leben lang gearbeitet habe, verloren. So etwas Schönes bekommen wir so nicht wieder", sagte der unter Schock stehende Pensionär am Mittag.
Der Sachschaden wird auf rund 250.000 Euro geschätzt
Familienangehörige kümmerten sich um die Betroffenen. Auch ein Vater mit zwei Kindern, der die zweite Haushälfte bewohnte, ist durch das Feuer obdachlos geworden.
Die Flensburger Kriminalpolizei nahm am Nachmittag erste Ermittlungen zur möglichen Brandursache auf. Die Löscharbeiten konnten gegen 17 Uhr abschlossen werden. Das Haus ist komplett unbewohnbar, Polizei und Feuerwehr schätzen den entstandenen Sachschaden auf mindestens 250.000 Euro.
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