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Süderschmedeby
Feuer vernichtet Wohnhaus
Süderschmedeby. Der Besitzer selbst entdeckte den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Der Mann erlitt einen Schock. Gegen 18.15 Uhr bemerkte der Hausbesitzer den Qualm aus dem Dachstuhl seines Hauses an der Flensburger Straße. Als die Feuerwehr wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintraf, wurde schnell klar, dass es sich um einen ausgedehnten Dachstuhlbrand handelte.
"An der Rauchfärbung konnte man erkennen, dass sich das Feuer lange unbemerkt ausgebreitet haben muss", so Amtswehrführer Gerhard Nörenberg. Kurze Zeit später schlugen dann schon meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl, die sich schnell auf das Obergeschoss und bis in das Erdgeschoss ausdehnten.
Schwierige Löscharbeiten
Für die Feuerwehr war die Brandbekämpfung an dem vor einigen Jahren sanierten Dachstuhl besonders schwierig. "Im Zuge der Modernisierung wurden Dachpfannen auf das vorher mit Bitumenpappe gedeckte Dach aufgelegt - daher ist es besonders schwierig, überhaupt an den Brandherd zu gelangen", erklärt Nörenberg. Zur Unterstützung wurden nicht nur drei weitere Feuerwehren, sondern auch die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Schleswig angefordert, um das Dach öffnen zu können und den Brand auch von oben zu bekämpfen. Trotz dieses umfassenden Einsatzes breitete sich das Feuer auf den gesamten Dachstuhl aus, der noch während der Löscharbeiten teilweise einstürzte und ebenso wie das gesamte Obergeschoss komplett ausbrannte.
Insgesamt, so schätzt Nörenberg, waren bis zu 100 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt. Der Besitzer des Hauses wurde zunächst vom Rettungsdienst versorgt und dann von Nachbarn betreut. Die Löscharbeiten zogen sich noch bis in die Nacht hinein; eine Brandwache der Feuerwehr blieb bis zum Sonntagmorgen vor Ort. Noch am Abend nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Weder zur Brandursache noch zur Schadenshöhe liegen bisher Informationen vor.
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