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Unfall in Flensburg
Fahrer ohnmächtig: Irrfahrt mit führerlosem Bus
Es hätte alles wesentlich schlimmer enden können: Nachdem der Fahrer eines Linienbusses am Samstagabend am Steuer plötzlich einen Zusammenbruch erlitten hatte, kam es zwar zu einem schweren Unfall auf der Flensburger Rude verletzt wurde jedoch niemand.
Gegen 19.30 Uhr war der Fahrer des Busses der Linie 14 auf der Schleswiger Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Kurz hinter der Kreuzung zur Eckernförder Landstraße sackte der 43-jährige Fahrer dann aber plötzlich hinter dem Lenkrad zusammen und konnte den Linienbus nicht mehr steuern. Dieser überquerte daraufhin die Gegenfahrbahn, kam von der Straße ab und verfehlte ein Wartehäuschen am Straßenrand nur knapp, bevor er den ersten Baum streifte. Auf der weiteren, über 50 Meter langen Irrfahrt überfuhr der führerlose Bus dann einen weiteren Baum und eine massive Straßenlaterne, bevor der Aufprall auf einen weiteren Baum und eine Laterne den Bus stoppen konnten. Einer der beiden Fahrgäste in dem Linienbus, die wie durch ein Wunder unverletzt blieben, alarmierte Polizei und Rettungsdienst und kümmerte sich dann um den zusammengebrochenen Busfahrer. Dieser wurde mit dem Rettungswagen in die Diako eingeliefert, auch er zog sich jedoch bei dem Unfall offensichtlich keine Verletzungen zu.
Nach dem Unfall machte die völlig zerstörte Front des Busses die Schwere des Unfalles deutlich. Die Karosserie stark deformiert, die Frontscheibe durch den Aufprall auf Bäume und Laternen geborsten. Da der Bus nicht mehr fahrbereit war, musste ein Bergungsunternehmen anrücken, um den Havaristen aus dem Grünstreifen zu ziehen und anschließend abzuschleppen. Auch die Feuerwehr war im Einsatz, um die umgestürzten Bäume zu zersägen und so die Fahrbahn wieder frei zu machen, die während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für rund zwei Stunden teilweise voll gesperrt war.
Leserkommentare
Eine ärztliche Untersuchung alle drei Monate würde überhaupt nichts bringen.
Wer jetzt schon alle 5 Jahre zum Arbeitsmediziner muss weiss das die Untersuchung eigtentlich nur ein Witz ist.
Abhorchen,Augen checken,Urinprobe und das war es weitestgehend und schon kann man wieder 5 Jahre fahren.
Ausserdem geht aus dem Artikel nicht hervor ob der Fahrer gerade beim Arbeitsmediziner war oder die Untersuchung kurz bevor stand.
Selbst wenn,ein Infarkt oder eine allergische Reaktion auf ein Lebensmittel kann wohl kaum ein Mediziner zu 100% vorraus sehen.
Eine Untersuchung alle drei Monate würde wohl auch dazu führen das bald keiner mehr Lust hat z.B Taxi etc. zu fahren.
Schon jetzt ist der Beruf des Busfahres oder Berufkraftfahres mit Kosten verbunden die erstmal verdient sein muessen.
Stichwort:Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz-BKrFQG
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Ähnliches ist auch in Rendsburg schon passiert. Es muss wohl öfter eine ärztliche Untersuchung stattfinden, Ich bin dafür das Personen die Menschen befördern alle 3 Monate untersucht werden müssen.