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Überflutungsgefahr in Behrensdorf
Deiche werden mit Sandsäcken verstärkt
Der sonst so beschauliche Große Binnensee drohte am Dienstag erneut über die Ufer zu treten. Erst am vergangenen Freitag wurde ein Überfluten verhindert. Die Regenfälle der vergangenen Tage haben den Deich nun aber so stark aufgeweicht, dass er zu brechen droht. Besonders gefährdet ist ein Campingplatz, den viele Camper auch als Winterlager nutzen. Einige haben deshalb ihre Wohnwagen in Sicherheit gebracht. Helfer von Feuerwehr und THW schichteten Sandsäcke auf.
Gefährdet ist aber auch die Ortschaft Behrensdorf selbst. Bricht der Deich, könnte das Wasser den Sportplatz und die umliegenden Häuser überfluten. Feuerwehrleute berichten, dass dies zuletzt 2002 der Fall gewesen sei. Das Wasser des Große Binnensees, in den zahlreiche Bäche münden, fließt normalerweise in die Ostsee ab. Doch die Schleuse musste geschlossen bleiben, da der starke Nordostwind den Pegel des Meeres einen halben Meter über den des Binnensees trieb.
Einsatzkräfteder Feuerwehr bildeten eine Menschenkette und versuchten mit Sandsäcken den Deich zu stabilisieren. Von Wasserseite aus wurde mit Booten Material zur Sicherung herbeigeschafft. Der Gemeindewehrführer Karl-Heinz Antolic steht im Kontakt zu weiteren Hilfskräften. Bundeswehr und Katastrophenschutz stehen bereit, um Hilfe zu leisten. Am Mittwoch und Donnerstag soll es in der Region weiter schneien.
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