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34-Jährige bei Unfall schwer verletzt
Die 34-Jährige wurde bei dem Unfall aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt. Foto: Sörensen
Die Frau aus Handewitt war zwischen den Ortschaften Handewitt und Ellund (Kreis Schleswig-Flensburg) auf Grund von Schneeglätte von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mit ihrem Wagen überschlagen. Da die 34-Jährige nach Polizeiangaben nicht angeschnallt war, wurde sie durch die Frontscheibe ihres Fiestas geschleudert und mit beiden Beinen unter dem Unfallfahrzeug in einem Böschungsgraben eingeklemmt.
Autofahrer, die das auf dem Kopf liegende Autowrack vorfanden, informierten umgehend Polizei und Rettungsdienst. Während ein Notarzt und Rettungskräfte die verletzte Frau am Fahrzeug stabilisierten, brachten Mitglieder der Freiweilligen Feuerwehren aus Handewitt und Ellund unter dem Havaristen Hebekissen an, um den Wagen vorsichtig anzuheben. Zusätzlich wurde der Pkw mit Seilen gesichert. "Man kann schon von einem kleinen Wunder sprechen, dass die Frau diesen Unfall überlebt hat und nicht direkt von dem Fahrzeug erdrückt wurde", sagte Feuerwehreinatzleiter Peter-Walter Johannsen von der Feuerwehr Handewitt. "Da waren wohl mehrere Schutzengel gleichzeitig aktiv."
Verdacht auf Drogen- oder Alkoholkonsum
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der Pkw bei den winterlichen Verhältnissen nur mit Sommerreifen ausgestattet war. Zudem bestand bei der Fahrerin der Verdacht auf Drogen- beziehungsweise Alkoholkonsum. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ihr im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.
Am Pkw entstand Totalschaden, die Kreisstraße musste für die Rettungsarbeiten rund eine Stunde komplett gesperrt werden.
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So viel Glück gibt es selten. Die Frau hat alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Mit Sommerreifen, nicht angeschnallt und unter Drogen/Alkohol.
Wenn die Menschen leichtsinnig ihr Leben aufs Spiel setzen, ist das eine Sache. Aber leider müssen in der Mehrzahl der Unfälle Unschuldige dran glauben, und das aufgrund einer derart kriminellen Verantwortungslosigkeit eines Fahres/Fahrerin.
Ich kann nur hoffen, dass dieser Unfall eine Lehre war und die Strafe extrem "saftig" ausfällt. Derweil kann sie ihren zweiten Geburtstag feiern, bei soviel Glück...