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Sörup

20-Jähriger bricht auf Spielfeld zusammen - tot

23. Januar 2012 | 16:17 Uhr | Von bno/shz.de/dpa

Ein 20-jähriger Schiedsrichter ist am Wochenende bei einem Fußballturnier in Sörup zusammengebrochen. Er verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Sörup. Bei einem Vorrundenturnier zur Kreishallenmeisterschaft ist am Samstagnachmittag in Sörup der 20 Jahre alte Schiedsrichter Jan Z. aus Flensburg während seines Einsatzes in der Halle zusammengebrochen. Ersthelfer begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen und kämpften um das Leben des jungen Mannes. Der alarmierte Rettungsdienst und ein Notarzt setzten die Maßnahmen fort. 

Der Nachwuchsschiedsrichter aus Flensburg verstarb jedoch wenig später im Krankenhaus. Viele Spieler und Fans saßen schockiert in der Halle, das Turnier wurde umgehend abgebrochen. Bei dem 20-Jährigen soll es sich, so berichten Freunde, um einen topfitten Sportler gehandelt haben.

"Er war immer ein zuverlässiger Sportsmann"

Etliche Sportler und Vereine drückten nach Bekanntgabe der schrecklichen Nachricht im Internet Familie und Angehörigen ihr Beileid aus. "Er war immer ein zuverlässiger Sportsmann. Der Fußball in Schleswig-Holstein verliert mit ihm einen jungen, aufstrebenden Schiedsrichterkollegen", schrieb der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) am Montag auf seiner Internetseite.

Jan Z. war seit dem 1. Februar 2007 Schiedsrichter. Seit 2009 gehörte er der SHFV-Leistungsklasse 3 an und leitete in der Schleswig-Holstein-Liga Jugendspiele. Zudem war er im Herren-Bereich als Assistent in der Schleswig-Holstein- und der Verbandsliga tätig. Gleichzeitig leitete er Spiele in der Kreisliga Flensburg.


 

Leserkommentare

 
B. BÖDECKER 23.01.2012 15:36
Erschreckend

In der letzten Zeit hört man oft von solchen Unglücksfällen.Fussballer brechen auf dem Spielfeld zusammen,nicht mal alt. Verschleppte Grippe? Man weiss es nicht.Es ist einfach nur traurig.Das war doch früher nicht! Mein Beilleid den Angehörigen.

BIRGIT NETZ 23.01.2012 16:24
schlimm

Nee,früher war das nicht.Da war das noch Spass und Sportgeist.Heute zählt nur noch das Geld und das Image der Vereine.Das ist doch jetzt im Fernsehen ganz präsent.Siehe Wintersport ( Skispringen) .Da werden die jungen Springer auch nur verheizt.

LASSE MARTENS 23.01.2012 19:01
Traurig

Sehr traurig. Mein Beileid der Familie.
Hier sieht man mal wieder das ein Defibrillator in jede Sporthalle gehört. eigentlich müsste überall einer in kurzer Zeit erreichbar sein. Das kann leben retten !!!

Evtl. finden sich ja Sponsoren für einen.



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