WIRTSCHAFT
Weniger Jobs im Baugewerbe
Kiel / Hamburg. In Schleswig-Holstein hat sich die Jobsituation im Bauhauptgewerbe 2009 weiter verschlechtert. So ist die Zahl der Beschäftigten nach Informationen des Statistikamtes Nord gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent zurückgegangen. Sie lag im monatlichen Durchschnitt bei etwa 20 500 Personen. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist 2009 gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Prozent gesunken. Er lag bei 2,2 Milliarden Euro. Und nach Einschätzung der Statistiker deutet die Zahl der im vergangenen Jahr eingegangenen Aufträge nicht auf eine Besserung der Lage in diesem Jahr hin. Sie lagen 5,7 Prozent unter dem Wert von 2008 und wurden in erster Linie noch durch einen Zuwachs (plus 4,9 Prozent) im öffentlichen Bau und Verkehrsbau gestützt. In Hamburg ist das Jahresergebnis des Bauhauptgewerbes etwas besser. Die Zahl der Beschäftigten ist im Monatsdurchschnitt sogar um 3,5 Prozent auf nunmehr 9000 Personen gestiegen. Der Umsatz sank um 1,8 Prozent auf gut 1,8 Milliarden. Deutliche Zuwächse lagen im öffentlichen Bau und im Verkehrsbau, mit einem Plus von 21,9 Prozent. Dagegen sind die Umsätze im Wohnungsbau um 18,2 Prozent zurückgegangen.
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