PANORAMA

 

Drohende Entlassungen

Volkshochschulen kämpfen ums nackte Überleben

28. Mai 2010 | Von kim

210 Mitarbeiter in 13 VHS-Bildungsstätten zittern um ihr berufliches Dasein. Die Landeszuschüsse werden um 30 Prozent gekürzt. Der VHS-Verband erarbeitet Überlebensstrategien.

Kiel. Die 149 Volkshochschulen (VHS) zwischen Kiel und Helgoland rechnen wegen des Sparpakets der Landesregierung mit drastischen Einschränkungen, mancherorts sogar mit Schließung. Entlassungen bei den 210 hauptamtlichen Mitarbeitern in den 13 VHS-Bildungsstätten seien unumgänglich, würden die Landeszuschüsse 2011 und 2012 wie geplant um 30 Prozent gekürzt, so der Landesvorsitzende Wolfgang J. Domeyer in Kiel.

Der VHS-Verband wolle aber mit Kommunen, Kreisen und Land neue Strukturen erarbeiten, um zu überleben. Die Volkshochschulen finanzieren sich zu gut 60 Prozent aus Teilnehmergebühren, erwirtschafteten 2009 einen Umsatz von 36 Millionen Euro, wovon 26 Millionen für Gehälter und Honorare bezahlt werden. Kritisch ist laut Domeyer die Zukunft der Bildungsstätten. Die Angebote der Nordseeakademie Leck, der Akademien Sankelmark und Koppelsberg sowie des Nordkollegs Rendsburg seien schon reduziert worden. Welche Einrichtung schließen muss, ist noch unklar.


 

Leserkommentare

 
 

SHZ.DE MOBIL

Auch unterwegs bestens informiert!

Mit der iPhone-App und dem Mobilportal von shz.de haben Sie die neuesten Nachrichten aus Schleswig-Holstein immer zur Hand.

Weitere Informationen...

 
INSTITUT50PLUS
Lebendig leben...
Angebote für eine aktive Lebensgestaltung
 
HÄUFIG GELESEN

Sonnabendmorgen: Endgültiger Abschied vom Licht-Schauspielhaus

Es war am Sonnabend um 8.43 Uhr, als ein Stück Itzehoer Geschichte symbolträchtig verschwand: Der ...mehr

 
 


KONTAKT | IMPRESSUM | AGB | DATENSCHUTZ