PANORAMA
Maßnahmenpaket
Rumpf will Bauern zu Klimaschützern machen
Kiel. Schleswig-Holsteins Agrarministerin Juliane Rumpf (CDU) will die Landwirtschaft klimafreundlicher machen. Dazu legte sie gestern ein Maßnahmenpaket vor, das zu geringeren Belastungen mit Treibhausgasen führen und mit den Landwirten vertraglich festgelegt werden sollen. So strebt Rumpf an, Dünger sparsamer und gezielter einzusetzen oder Ackerflächen in Moorgebieten in Grünland umzuwandeln, um Belastungen mit Kohlendioxid zu senken. Immerhin zehn Prozent der Landwirtschaftsfläche befindet sich auf Moor standorten. Das Problem: Werden diese entwässert und als Acker genutzt, erhöht dies die CO2- Belastung der Luft. Würden sie wieder begrünt und vernässt, könnten sie CO2 binden.
Denkbar ist für Rumpf ein Klima- und Energiecheck auf Bauernhöfen. Der könnte Schwachstellen im Hinblick auf Klimabelastungen aufdecken. Über ihre Vorschläge will die Ministerin jetzt mit Landwirten, Naturschützern und der EU sprechen. Offen ist, in welchem Umfang Brüssel Klimaschutz-Investitionen fördern wird. Hier geht es etwa um größere Lagerkapazitäten für Gülle. Rumpf strebt dabei auch an, dass die Tanks gasdicht verschlossen werden, um den Ausstoß von Methan und Ammoniak zu verringern.
Der Handlungsdruck ist durchaus groß, denn die Landwirtschaft ist mit 13 Prozent am gesamten Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland beteiligt. Außer Kohlendioxid geht es vor allem um Methan und Lachgas.
Leserkommentare
.
Aber Herr Matt!!! Sie vergessen die Klimaerwärmung!
Bisher wurde uns doch die ´globale´ Erwärmung gepredigt und das wärmste Jahr ´seit Beginn der Wetteraufzeichnungen´ (ohne Jahresangabe) soll in diesem Jahrtausend stattgefunden haben.
Die momentane (für Ältere völlig normale, winterliche) Kälteperiode in Europa ist ja auch nur lokal und durch die Erwärmung des Nordatlantic verursacht - behaupten die Klima-Apostel.
Also freuen wir uns gemeinsam über die ´globale´ Erwärmung, die uns Kälte bringt und Güllegestank verhindert.
Auf geheimnisvolle Art wird daraus dann eine ´globale´ Temperatur errechnet, die wohl erneut höher ausfallen wird als alle bisherigen.
"Werden diese (die Moorflächen) entwässert und als Acker genutzt, erhöht dies die CO2- Belastung der Luft. Würden sie wieder begrünt und vernässt, könnten sie CO2 binden."
meint Frau Rumpf.
Was machen eigentlich die Bauern anstelle von Begrünen von Äckern? Betonieren?
Oder grünen Mais ansäen, der kein CO2 bindet?
Was will sie eigentlich erreichen?
"Schleswig-Holsteins Agrarministerin Juliane Rumpf (CDU) will die Landwirtschaft klimafreundlicher machen." steht im Bericht.
Was haben denn die Bauern mit dem Klima zu tun?
CO2 kann nicht der Grund sein, denn dessen nahezu nicht vorhandener Einfluss auf das Wetter, langfristig lokal Klima, ist doch nun bereits seit längerem eindeutig widerlegt, aber bei IPCC- oder PIK-Gläubigen wohl noch nicht angekommen.
Bei ´Ino´ ebenso wenig, denn sonst hätte er es wohl erwähnt.
Aus einem Wolf kann man auch kein Schaf machen.
.
Also werden jetzt die Biogasanlagen stillgelegt? Die Abgase dieser Anlagen sind im höchsten Maße klimaschädlich. Hier muß sich die Politik entscheiden. Entweder "sauberen" Strom mit viel Wärmeabfall und Freisetzung von Schwefelwasserstoff und Mthen oder Klimaschutz durch Abschaffung der Biogasanlagen. Wie gesagt entweder...oder...
Beides zusammen geht nicht.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben. Anmelden
Warum muss ich mich anmelden/registrieren?
shz.de distanziert sich prinzipiell von allen in den Leserkommentaren geäußerten Meinungen ohne Rücksicht auf deren Inhalte. Alle Beiträge in den Leserkommentaren geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen der User wieder.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für Kommentare!
Lust auf mehr? Ihre sh:z Tageszeitung jetzt
2 Wochen kostenlos testen.




Frau Rumpf, dann fangen Sie mal da an wo das eigtentliche Problem ist, sorgen Sie dafür, dass der Rinderbestand um mindestens die Hälte reduziert wird, lieber noch weniger. Dadurch fallen schon mal die Methanausdunstungen (Furze) dieser Tiere weg, desweiteren fällt nur noch halb so viel Gülle an, diese sollte auch nicht mehr auf die Koppeln gefahren sondern in Biogasanlagen verarbeitet werden. Damit würden Sie einen guten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wir können derzeit ja froh sein, dass die Böden 10 cm und mehr durchgefroren sind, dass ein wenig Schnee liegt, somit bleibt uns hoffentlich noch eine ganze Zeit der Gülletourismus erspart, aber leider wird ja der Zeitpunkt kommen, wo unsere Umweltverpester starten, dann werden wieder 4 Wochen und mehr Gülleralleys gefahren Tag und Nacht, ohne Rücksicht auf Mensch und Natur.
Meinetwegen könnte die Frostperiode bis Juni dauern.