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Witzwort

Edeka präsentiert Milch ohne Gentechnik

03. September 2010 | Von Mo

"Neue Ära": Festredner Franz Alt (r.), Rolf Heidenberger (Edeka). Foto: Ruff

Es war nicht nur die neue Produktschiene "Unsere Heimat echt und gut", sondern das Alleinstellungsmerkmal, Milch ohne Gentechnik, das Journalisten nach Pinneberg lockte.

Pinneberg. Rolf Heidenberger nannte es eine neue Ära, und Edeka-Vorstandsmitglied Jörg Steffens pries die neuartigen Milch- und Molkereiprodukte sowie das Obst und Gemüse als Verpflichtung, die Verbundenheit mit der Landwirtschaft, Land und Leuten im Norden zu fördern. Es war nicht nur die neue Produktschiene "Unsere Heimat echt und gut", sondern das damit verbundene Alleinstellungsmerkmal, Milch ohne Gentechnik, das eine ganze Heerschar an Journalisten gestern nach Pinneberg lockte. Jörg Steffens hob hervor, dass die Produkte nicht von ungefähr von Landwirten aus der Nähe stammten: "Wir haben das Glück, hier hervorragend arbeitende bäuerliche Betriebe zu finden."

Der Verbraucher wird die neuen Milchprodukte in den Regalen von Edeka und Marktkauf vorfinden und hat die Möglichkeit, anhand der Chargennummer auf der Verpackung sich über den Landwirt und die Zusammensetzung des Futters zu informieren. Wie schon beim Gutfleisch-Programm, wird dem Verbraucher hier absolute Transparenz und Kontrollmöglichkeit gegeben. Christoph Bossmann, Geschäftsführer der Osterhusumer Meierei (Witzwort), aus der die gentechnikfreien Molkereiprodukte stammen, beschrieb den Effekt der guten Zusammenarbeit mit Edeka: "Die gentechnikfreie Fütterung lässt bei uns völlig neue Ideen entstehen." Als klares Bekenntnis zu den Bauern der Osterhusumer Meierei wertete Bossmann die sieben Cent pro Liter, die Edeka mehr für die gentechnikfreie Milch zahlt. Bauernpräsident Werner Schwarz sprach von einem großen Schritt, der hier ausgehoben worden sei: "Regionalität und Heimat - der Verbraucher will das und nicht die Anonymität." Er lobte die Meierei, die sich am Markt ausgerichtet habe. Der Journalist Franz Alt prognostizierte, wer sich ökologisch und gentechnisch rechtzeitig aufstelle, werde gute Geschäfte machen.

Die Landesregierung habe trotz langfristiger Einladungen keine Notiz von diesem bisher einmaligen Ereignis genommen, das von Schleswig-Holstein ausgehe, bedauerten Edeka-Vertreter.


 

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