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Projekt
Obdachlose in Bussen: Noch keine Nachahmer
Bremen / Hamburg. "Die Reaktionen aus der Bevölkerung sind durchweg positiv", berichtet Jürgen Lemmermann, Sprecher der Bremer Straßenbahn Aktiengesellschaft (BSAG). Hamburg wurde hellhörig. "Wir haben uns mit der Sozialbehörde kurzgeschlossen", berichtet Gisela Becker, Sprecherin des Hamburger Verkehrsverbunds. Ergebnis: Die Hansestadt biete mit seinen Einrichtungen bis hin zu Obdach losencafés genügend und bessere Orte zum Aufwärmen an. In Neumünster indes wird der Bremer Vorstoß als "interessante Idee" betrachtet, so Nikolaus Schmidt, Sprecher der Stadtwerke, die den öffentlichen Personennahverkehr regeln. "Wir werden das prüfen."
In Flensburg und Lübeck hingegen stelle sich das Problem nicht, sagen Uwe Möser von der Allgemeinen Flensburger Autobus-Gesellschaft und Gerlinde Zielke von der Stadtverkehr Lübeck gleichlautend. Aber: "Es ist eine Option, die man sich mal anschauen kann."
Eine prekäre Gesamtlage gab es aber auch in Bremen nicht, so BSAG-Sprecher Lemmermann. Sondern: "Es war eine spontane, emotionale Entscheidung unseres neuen Vorstands."
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