LANDESPOLITIK
Klausurtagung
Nord-CDU will die Energiewende beschleunigen
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (li.) und Landeswirtschaftsminister Jost de Jager bei der Eröffnung der CDU-Klausurtagung in Ahrensburg. Foto: rtn
Ahrensburg. Die CDU in Schleswig-Holstein sieht in der Energiewende eine Jahrhundertchance für das Land. Dabei will der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Jost de Jager das Tempo noch erhöhen: Statt bis 2020 könne der Strombedarf im Land eventuell schon bis 2015 vollständig aus erneurbaren Energien abgedeckt werden, sagte er am Freitagabend bei einer Klausurtagung in Ahrensburg. Der Anteil der Windeignungsflächen an der Landesfläche soll von 1,5 auf 2 Prozent steigen, wenn der Ausbau der Stromnetze wie erforderlich vorankommt und die Bürger die Erweiterung akzeptieren. Beim Umstieg auf erneuerbare Energien sei das Land bundesweit Vorreiter, betonte de Jager.
Über die Wende hin zu erneuerbaren Energien diskutierten CDU-Landesvorstand, Fraktion, Bundestagsabgeordnete und Kommunalpolitiker am Abend auch mit dem Bundesumweltminister und CDU-Bundesvize Norbert Röttgen. Mit ihrer zweitägigen Klausur in Ahrensburg setzte die CDU ihre inhaltlichen Vorbereitungen auf die Landtagswahl am 6. Mai fort. Er habe einen geschlossenen und zugleich diskussionsfreudigen Landesverband erlebt, sagte Röttgen.
"Wir liegen in ersten Umfragen wieder vorn"
Die landespolitische Stimmung habe sich seit Herbst zugunsten der Nord-CDU verbessert, hob de Jager hervor. "Wir liegen in ersten Umfragen wieder vorn." Zu den wachsenden Verstimmungen in der Koalition mit der FDP sagte de Jager, je näher die Wahl rücke, desto mehr achteten die Parteien auf ihr Profil. Dies habe in den letzten Tagen vor allem die FDP getan. Er sei sicher, dass sich der Koalitionsausschuss am kommenden Dienstag sowohl bei der Bildungsfinanzierung als auch bei der Unterbringung besonders gefährlicher Verbrecher einigen wird.
Voraussetzung für den Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein beträchtlicher Netzausbau, für den die CDU im Dialog mit den Bürgern breite Unterstützung mobilisieren will. Mit einem jährlichen Monitoring will sie die Fortschritte überwachen und einschreiten, wenn es nicht schnell genug vorwärtsgeht. Zur Energiepolitik verabschiedete die Nord-CDU ein Positionspapier.
Netzstabilität trotz harten Winters
Die Energiewende sei als nationales Gemeinschaftswerk ein ökonomisches und ökologisches Erfolgsmodell, sagte Röttgen. Trotz der hohen Anforderungen im derzeitigen Winter gebe es Netzstabilität und Versorgungssicherheit in Deutschland, betonte Röttgen.
Im shz.de-Video sagt Röttgen: "Schleswig-Holstein ist mit seinem Angebot der Windenergie ein großer Pfeiler der Energiewende." Die Branche für Offshore-Windenergie sei inzwischen der zweitgrößte Abnehmer für Stahl. "Das ist auch eine mittelständische industrielle Entwicklung, die durch die neuen Anlagen entsteht."
Kritikern mit Bürgerbeteiligung begegnen
Um der Kritik in der Bevölkerung zu begegnen, müsse die Politik begründen, warum die Energiewende sein muss. Das geschehe mit neuer Rechtsgrundlage, bei der die Bürgerbeteiligung am Anfang steht.
Dass die Energiewende nicht frei von Konflikten ist, zeigt laut dem Bundesminister der Streit um die "Vermaisung" des Landes. "Es gibt Landschaftseingriffe, die müssen abgewogen werden", sagt Röttgen. "Deshalb kann nicht jeder Windpark genehmigt werden und deshalb haben wir auch den Anbau von Mais in der jüngsten EEG-Novelle begrenzt."
Netzausbau als Schlüssel
Der Schlüssel für den Ausbau der erneuerbaren Energien ist der Netzausbau: Bereits jetzt erzeugen Windanlagen in Schleswig-Holstein mehr Strom, als in die bestehenden Netze eingespeist werden kann. Über 500 Kilometer neue Hoch- und Höchstspannungsleitungen werden im Land benötigt. Die CDU bekannte sich zur Windenergie-Messe in Husum und kritisierte scharf die Abwerbungsversuche aus Hamburg.
Am Sonnabend wird die weitere programmatische Debatte zur Landtagswahl die Diskussionen auf der CDU-Klausurtagung bestimmen. Dabei geht es unter anderem um die Haushaltspolitik und den Ausbau der Infrastruktur. Ihr Wahlprogramm beschließt die CDU am 3. März in Husum. Bei der Landtagswahl am 6. Mai will sich die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Jost de Jager als stärkste Kraft behaupten.
Leserkommentare
Nicht einmal die CDU kann für gleichmäßigen Wind und für nächtlichen Sonnenschein sorgen. Deshalb werden die sogenannten Erneuerbaren Energien den Strombedarf des Landes weder 2015 noch 2020 oder irgendwann danach vollständig abdecken.
Diese Propaganda kann jeder aufmerksame Zeitungsleser ebenso leicht durchschauen wie die Sprüche des Bundesumweltministers, der die menschen- und naturfeindliche Verschandelung der Landschaft als ökologisches Erfolgsmodell verkaufen will. Ein ökonomischer Erfolg ist die Energiewende nur für Investoren und Betreiber zu Lasten aller Stromkunden, die allein im letzten Jahr über 17 Milliarden EURO für einen weitgehend nutzlosen Zufallsstrom aufbringen mußten.
Hätte Minister Röttgen die Zeitung gelesen, dann wüßte er, daß die Stromversorgung in Süddeutschland inzwischen mühsam durch ein reaktiviertes Ölkraftwerk in Österreich und reaktivierte deutsche Kohlekraftwerke aufrechterhalten wird. Die Ökodekoration aus Wind- und Solarstromanlagen hat dazu nichts beigetragen.
Im übrigen ist die Windindustrie seit Jahren der zweitgrößte Abnehmer für Stahl. Unverantwortlich, wie dadurch Ressourcen verschwendet werden.
Keine Stimme für die Windwahnparteien.
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Na, dann mal los!
Wir dürfen gespannt sein, wie sich das lesen / anhören wird.
Aber bitte nicht mit der Klima-Keule ankommen - das glaubt heute keiner mehr, der sich von der völlig einseitigen Propaganda in allen Medien KEINEN Eisbär hat aufbinden lassen, sondern die wissenschaftlich begründeten Gegenmeinungen aus dem Internet kennt.
Das Einspeisungsgesetz stammt vom 1.(!) April 2000 und wurde mit dem Klima-´Killer´ CO2 begründet; Fukushima und die AKW-Abschaltung war später.
Stellt man ´neben´ die abgeschalteten AKW die entsprechende fossile Kapazität an Kraftwerken, so ist keinerlei Netzausbau erforderlich und die Stromversorgung auch bei Windstille, Nacht, Nebel und unsichtigem Wetter gewährleistet.
Unsere Politiker dagegen sind IPCC- und PIK-hörig und verweigern die Auseinandersetzung mit realen Fakten, glauben an Zuknfts-´Modelle´ anstatt aktuelle Daten und Ergebnisse zur Kenntnis zu nehmen.
Das bereits im Vorjahr angekündigte Buch ´Die Kalte sonne´ von Fritz Vahrenholt ist auf dem Markt:
www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_1_8/278-8738100-9421568
und kostet 24,99€
Ein Interview mit ihm dazu steht bei
www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13853684/Geht-die-Klimakatastrophe-an-der-Erde-vorbei.html
und hier gibt es eine aufschlussreiche Leseprobe:
www.amazon.de/gp/reader/3455502504/ref=sr_1_1
Speziell zu den Verfahren innerhalb des IPCC enthält es Interessantes - ist also speziell für IPCC-gläubige Politiker besonders zu empfehlen.
Man sollte eine Sammlung veranstalten und es Herrn Röttgen am 2.Juli zum 47. Geburtstag schenken - vielleicht würde er es ja sogar lesen und in Bezug auf das IPCC langsam vom Glauben abfallen.
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...die Gesellschaft zu verändern. Darum, und nur darum, geht der ganze "Goldene-Eier-Tanz". Dem Volk muß die Klima-Religion eingetrichtert werden. Die EEG-Milliarden sind nur die erste Stufe des Ablasshandels. Der "Papst" füllt seine Taschen, und das Volk ist gierig bereit, noch weitere Opfer zu bringen. Schließlich fordern die "klima-heiligen" Apostel noch höheren Tribut. Nun hat doch tatsächlich ein "Klima-Luther" einen Brief mit Gegenargumenten an die heilige Klima-Tür genagelt. Immer mehr Jünger lesen diesen Brief und stimmen dem Inhalt zu, der da heißt : alles Klima-Lüge. Die Natur macht was sie will, und nicht der armsaelige Wurm namens Mensch. Jetzt drohen die Klima-Gewaltigen mit einem neuen 30.jährigen Krieg. Der Anfang ist bereits vollzogen. Die ungläubigen Klima-Kritiker werden von den Aposteln verleumdet und beschimpft. Mangels wissenschaftlich fundierter Beweise bleibt nichts anderes übrig. Wenn die Apostel beichten würden, daß die gleichen natürlichen Kräfte, die seit einigen Milliarden Jahren das Klima-Wetter regulieren, auch diesmal dafür verantwortlich sind, kauft das Volk keine EEG-Ablaßbriefe mehr. Die Sintflut des Geldes muß erhalten bleiben. Also wird weiter gelogen und betrogen. Wenn doch nur die Kritiker schweigen würden. Es sind mittlerweile zu viele, um sie auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen...
Herr Dr. Söchtig,
wir sind auf dem Weg zu einer globalen Öko-Diktatur, genannt Große Transformation!
Lesenswert sind zunächst Organisation, Auftrag und Ziele des ´Wissenschaflichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen´ (WBGU):
www.wbgu.de/fileadmin/templates/dateien/veroeffentlichungen/hauptgutachten/jg2011/wbgu_jg2011_ZfE.pdf
Interessant ist, wer da den Vorsitz hat: Der PIK-Chef - wer wohl sonst!
Da der gesamte Beitrag ziemlich lang ist, reichen vielleicht zur Bewertung bereits drei Pressebeiträge dazu aus WELT und FOCUS:
www.welt.de/debatte/kommentare/article13396336/Wir-rutschen-Hals-ueber-Kopf-in-die-Oekodiktatur.html
www.welt.de/debatte/kommentare/article13369876/Nachhaltigkeit-ist-nicht-die-Formel-zur-Welterloesung.html
www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/prognosen/tid-22565/klimawandel-auf-direktem-weg-in-die-klimadiktatur_aid_634490.html
oder auch
www.derwettermann.de/allgemein/wbgu-fordert-globale-%E2%80%9Ekoordinationsrevolution%E2%80%9C/
Herr de Jager scheint sein eigenes Bundesland nicht zu kennen. Während in vielen Dörfern tiefe Risse klaffen aufgrund der Rücksichtslosigkeit, mit der Windkraftwerke durchgesetzt werden, träumt er von einer nochmaligen Ausweitung der Flächen. Vor allem an der Westküste herrscht die blanke Gier. In vielen Dörfern wurden der Landesregierung daher die Flächen um die Ohren gehauen per Bürgerentscheid. Und aus Angst, die Windmesse zu verlieren, setzt sich nun auch noch Husum ein riesiges Windkraft-Testgelände vor die eigenen Tore. Jahrhundert-Chance nennt de Jager das? Vermutlich wurmt die Kieler Regierung, dass sie aufgrund auch von ihr zu verantwortender Disziplinlosigkeit auf einem riesigen Schuldenberg sitzt und am Tropf reicherer Bundesländer hängt. Da will man dann wenigstens in einer Disziplin glänzen: Wer zerstört am schnellsten sein eigenes Land durch Windkraftwerke?
Dass die Monopolkommission des Deutschen Bundestages vor kurzem eindeutig festgestellt hat, dass keinerlei klimaschützende Wirkungen von Windkraftwerken ausgehen, wird selbstverständlich ignoriert. Flugs wird eine neue Begründung wie ein weißes Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Nun ist es die bloße Existenz des Wortes „Energiewende“, und dass man diese unbedingt „schaffen müsste“. Leider hat sich aber herumgesprochen, dass die nicht grundlastfähigen Windriesen konventionelle Kraftwerke nicht ersetzen können. Im Internet-Zeitalter lassen sich Unwahrheiten nun mal nicht lange aufrechterhalten, siehe auch Windkraft-Freund Wulff.
Es bleibt zu hoffen, dass mit den Wahlen diesem Treiben bald ein Ende gesetzt wird, das ja auch zwinkernd für die eigene Landbesitzer-Klientel gemacht wird. Miniabstände von 400 bzw. 800 Metern zwischen Windriesen und bewohnten Häusern stürzen mittlerweile zu viele Menschen in Schleswig-Holstein in echte Lebenskatastrophen.
Lange hat diese Regierung Energie dafür aufgebracht um die Idee der Bürgerwindparks zu erschweren, nun die CDU/FDP hat ihr Ziel erreicht, nun können, nachdem sich der Ökowahn in den Konservativen Kreisen seine Weg bahnt, die Flächen an E-ON, Wattenfall und wie sie auch heissen mögen verschachert werden, entsprechende Hilfsgesetzte werden folgen.
Zeitgleich darf der Bürger den Ausbau der Stromnetze finanzieren, während die Unternehmen die bisher für die Leitungen VERANTWORTLICH waren, soweit sie sie jetzt nicht gewinnbringend veräußert haben, von den Politkern in Kiel aus der VERANTWORTUNG genommen werden.
@UDO DAMERAU
Auf den groben Unfug mit den "Gegenmeinungen aus dem Internet" geh ich nicht weiter ein. Vielleicht googeln Sie nochmal die Definition von Wissenschaft, die Wissen schafft, damit wir uns hier nicht auf dem Niveau pensionierter Oberstudienräte mit zuviel Freizeit und eigener Website bewegen? Die Thesen in Vahrenholts Buch sind jedenfalls seit Jahren widerlegt: www.spektrum.de/alias/klima/welche-rolle-spielt-die-sonne/1141490
@BERND KORTHAUS
Was auch immer der Länderfinanzausgleich mit diesem Thema zu tun hat: Er wurde in den letzten 62 Jahren von SH 59 mal in Anspruch genommen. Und im Durchschnitt der letzten fünf Jahre etwa auf dem Niveau von 1957 und 1973. Muß man nicht wissen. Aber bevor man Quatsch behauptet, könnte man es herausfinden.
Die "Monopolkommission des Deutschen Bundestages" , die Sie zitieren, gibt es nicht. Es gibt eine Monopolkommission, die die Bundesregierung berät. Sie besteht aus so anerkannten Energiewirtschaftskoriphäen, wie Christiane zu Salm Salm (sie erinnern sich, das war die Dame, die uns 9live beschert hat), und anderen Unternehmern, die allein unter neoliberalen Marktaspekten zu ihren Urteilen kommen. Staatliche Eingriffe lehnt sie generell ab und behauptet, daß das EEG keinen Beitrag zum Klimaschutz leistet, weil "aus ordnungspolitischer Sicht das Erneuerbare-Energien-Gesetz und auch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz vor dem Hintergrund des europäischen Zertifikatehandels redundant sind".
Eine logische Frage hätte ich noch: Warum sollte Herr de Jager sein Land zerstören wollen, und das auch schnell? Kommen die Russen?
@HELMUT ERB
Sollen die anderen doch weiter die Landschaft verschandeln - Ihnen würde ich gern ein hübsches kleines AKW in den Garten stellen. Eines aus Plastik wäre ok für Sie?
..für Energiefragen, Günter Oettinger, CDU, wurde nach der Energiewende in Deutschland gefragt. Da hat der gesagt, welche Energiewende denn?
Der Rest ist dem Wahlkampf geschuldet.
@Sandra
Als Sie Ihren nächtlichen Kommentar verfaßten, standen von den 54 000 Megawatt Wind- und Solarleistung in Deutschland ganze 2 200 Megawatt zur Verfügung. Das sind vier Prozent. Der Strom für Hamburg und Schleswig-Holstein kam überwiegend aus dem kleinen Ort Brokdorf an der Niederelbe. So versorgt der Atomstrom auch diejenigen, die sich davor ekeln.
Im übrigen ist die Entscheidung zur Kernkraft gefallen. Deutschland steigt endgültig aus. Niemandem wird ein AKW in den Garten gestellt. Auch kein hübsches kleines.
Ihr "Argument" bezüglich der Monopolkommission ist keines. Die Aussage der Kommission war eindeutig: was hier gespart wird an CO2, wird anderswo wegen des Zertifikatehandels in die Luft geblasen. Klimaeffekt also gleich Null - immer vorausgesetzt, CO2 ist tatsächlich derart klimaschädlich, wie die Erneuerbare Industrie, Greenpeace und Akteure aus Entwicklungsländern (die auf Transferzahlungen hoffen) uns das glauben machen wollen.
Sie fragten: "Warum sollte Herr de Jager sein Land zerstören wollen, und das auch schnell?"
Meine Antwort: um die eigene Klientel der Landbesitzer und andere Erneuerbare-Profiteure (Windkraftindustrie) zu befriedigen. Das ist die Jahrhundert-Chance, die er wirklich meint. Zwischen diese drei Akteure passt kein Blatt Papier. Das dürfte Ihnen doch auch bekannt sein?
"Die Thesen in Vahrenholts Buch sind jedenfalls seit Jahren widerlegt:"
Ihr Link spricht sich gegen EINE These aus - in Zahlen: 1.
In Bezug auf ´Wissenschaft´ und Exaktheit einer Aussage: Siehe Satz 1, ´DIE´ Thesen samt Link.
"...pensionierter Oberstudienräte mit zuviel Freizeit und eigener Website ...?"
Falls Sie den Ausweg aus diesem Holzweg finden, bitte ich um die Start-Koordinaten.
Und auf Ihren ´groben Unfug´ gehe ich nicht ein, denn das ist Unfug.
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Mit dem Niveau eines Oberstudienrats kann ich leider nicht dienen, Sie müssen sich dann eben mit dem Oberschullehrer Sigmar Gabriel unterhalten.
Haben Sie schon gegoogelt, um Wissen zu schaffen? Wissenschaft ist unter anderem
"...Es besteht ein reger Wissensaustausch zwischen einer großen Gruppe an Wissenschaftlern, bei dem die Forschungsarbeiten so gut dokumentiert sind, daß weitere Forschung auch dann darauf aufbauen kann, wenn sie die der Forschung zugrundeliegenden Weltbilder ändern..."
www.kersti.de/VA136.HTM
Hier ist von "Wissensaustausch" die Rede. Die CO2-Wissenschaftler verweigern die Diskussion mit anders denkenden. Also sind Sie keine Wissenschaftler.
Ihr Spektrum-Link ist recht interessant. Seltsam ist nur, daß dieser Artikel mit keinem Wort auf Clima-Gate eingeht. Hat das Verschweigen der Datenfälschung zugunsten des CO2-Effekts Methode oder ist es ein Versehen?
Der Ausbruch des Krakatau im Jahre 1883 wird in den Temperatur-Daten nicht dargestellt, obwohl durch die Reflexion der Sonnenstrahlen zurück ins All die Durchschnittstemperatur um 0,5 bis 0,8 °C sank. Andererseits ist dies natürlich konsequent, da die Sonne keinen Einfluß auf die Erderwärmung hat, kann auch die Reflektion keine Abkühlung bringen. Laut dem Spectrum-Essay liefert die Sonne nur die halbe Erwärmung wie das vom Menschen zusätzlich in die Atmosphäre eingebrachte Kohlendioxid, d.h. 1,0 Watt pro Quadratmeter. Wir Erdwürmer pusten 4% des Gesamt-CO2-Anstiegs in die Atmosphäre. die restlichen 96% CO2, mit einem Wärmebeitrag von 43,2 Watt pro Quadratmeter, liefern keinen Beitrag und stehen zusammen mit der Sonne nur Spalier für das "menschgemachte" CO2. Seltsam, seltsam...
"Die CO2-Wissenschaftler verweigern die Diskussion mit anders denkenden. "
aus dem Kommentar von Dr. Söchtig.
Falls Sie es nicht glauben sollten, Frau Wiegard:
www.youtube.com/watch
Besondern beachtenswert dabei auch der auftretende Begriff ´Wissenschaft´.
Weltklima hin, CO2 her. Geht es wirklich darum? Für mich sind die nicht endlos zur Verfügung stehenden Ressourcen und die Sicherheit noch immer die entscheidenden Argumente.
Da die Atom-Konzerne weiterhin Milliarden verdienen (es sei ihnen gegönnt), haben sie aber auch die Mittel, umfangreiche PR-Arbeit gegen die erneuerbaren Energien zu leisten und entsprechende Lobbyisten zu bedienen.
Insofern glaube ich nur noch an das Ende der Ressourcen und an die Sicherheitsprobleme bei AKW. Deshalb halte ich eine Energiewende für richtig, nicht wegen des Klimas oder CO2´s.
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Sind die fossilen Rohstoffe wirklich fossil? Bei Kohle sicherlich Ja. Erdöl und Erdgas können auch in der Erdkruste synthetisch produziert werden. Die Rohstoffe (Kohlenstoff und Wasser) und Druck, Temperatur und Zeit sind vorhanden. Die meisten Öl- und Gas-Vorkommen liegen über den Rissen der tektonischen Platten. Die neuesten Funde in Afghanistan liegen ebenfalls im Erdbebengebiet. Im Labor konnte unter "Erdbedingungen" Erdgas hergestellt werden. Schon 1970 stellten die Russen verwundert fest, daß ihre Vorkommen sich wieder auffüllen. Sind die Wälder unterirdisch nachgewachsen?
Seit 20 Jahren hören wir: "In 40 Jahren ist Schluß mit dem Erdöl." Mit der Panikmache der knappen Resuorcen, läßt sich prima Geld scheffeln. Wann ist denn nun Schluß oder wie oder was?
Die Frage stellen Sie besser in Elmshorn und vielen anderen Städten, Herr Stein.
www.shz.de/artikel/article/111/elmshorn-hat-jetzt-eigenen-manager-fuer-den-klimaschutz.html
Flensburg z.B. will CO2-frei werden, konnten wir vor einiger Zeit lesen.
Und überhaupt MUSS CO2 ein- (oder weg- = CCS) gespart werden:
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,802544,00.html
Lesenswert in Bezug auf "Deshalb halte ich eine Energiewende für richtig, nicht wegen des Klimas oder CO2´s.":
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/erneuerbare-energien-gesetz-das-milliardending-11616302.html
@DR. JUERGEN SOECHTIG
Wenn denn Eröl und Erdgas synthetisch hergestellt werden können:
1. Warum machen wir das nicht?
2. Dann bräuchten wir auch keine AKW
Oder?
@UDO DAMERAU
Ich hatte ja geschrieben, dass Klima und CO2 für mich keine (!!!) entscheidenden Argumente sind. Und Sie bieten mir nun wieder Links zu diesen Themen an (habe ich nicht geöffnet), warum?
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Für Sie "keine (!!!) entscheidenden Argumente", Herr Stein - aber für andere, die zu entscheiden haben, was zu tun ist; das wollte ich Ihnen zeigen.
Übrigens zum synthetischen ´Entstehen´ von Erdgas und -Öl:
Wie Dr. Söchtig schrieb:"...in der Erdkruste synthetisch produziert..." und "...Druck, Temperatur und Zeit..."
Oder - sorry, wieder Links zur Erklärung der Langzeit-Vorgänge im Erdinneren:
www.youtube.com/watch (3SAT)
alternativesdenken.wordpress.com/2010/08/27/abiotisches-erdol-in-unmengen-vorhanden/
www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.html
Ich selbst höre seit mehr als 50 Jahren (bin wohl älter als Dr. Söchtig) , dass das ÖL nur noch für 40 Jahre reicht...
Das sagt aber alles nichts gegen Ihre Meinung, dass eine Energiewende richtig sei -
allerdings m.E. nicht auf der Basis witterungszufälliger und gesundheitschädigender Energiegewinnung ohne ausreichende Grundlastsicherheit.
eben festgestellt Herr Stein:
Link 1 ´geht´ nicht mehr, aber der hier ist noch aktiv:
www.youtube.com/watch
Wenn ich mich richtig erinnere, der gleiche Inhalt.
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Die großtechnische Synthse von Erdöl und Erdgas kann wirtschsftlich nur die Erde selbst vornehnem. In "menschgemachten" Anlagen ist die Synthese kaum darstellbar. Die Reaktionsbedingungen (30.000 bar, 1.400 C, Reaktionszeit?) sind nicht realisierbar für die Massenproduktion. Warten wir ab, in 40 Jahren können wir beide vielleicht von "oben" die Produktion beobachten...
Eben festgestellt: Der erste Link zur A-Biotik ´geht´nicht mehr - aber
www.youtube.com/watch
Wenn ich es richtig ´im Kopf´ habe, die gleiche 3SAT-Sendung.
Ist eigentlich ´Sandra´ heute aushäusig oder zum Skilaufen in die Berge gefahren?
Irgendwie vermisse ich sie wegen einer ´Wissenschafts´-Antwort.
Ich hatte eine Beanstandung zu meinem 13.02.2012 12:2 ´in Zahlen: 1´ erwartet - weil unlogisch: entweder in ´Ziffern 1´ oder ´als Zahl 1´ - nicht bemerkt, Frau Wiegard?
@Damerau
Ich brauche kein Youtube als Beweis, mir ist das bekannt.
Herr Rahmstorf (und andere) haben sich lange damit abgegeben, Malberg öffentlich zu widerlegen. Hier ein Artikel, der beinahe zehn Jahre alt ist: www.pik-potsdam.de/~stefan/flottekurven.html
Dieser ist von 2009: www.scienceblogs.de/primaklima/2009/02/professor-malberg-findet-einen-eindeutigen-sonneklima-zusammenhang.php
Der Mann läßt einfach nicht davon ab, daß seine "Messungen" und "Forschungsergebnisse", die nicht einmal peerreviewed wurden, richtig sind und die der internationalen Forschungsgemeinschaft falsch. Herrje, wir alle kennen doch solche Leute!
Und das Öl - das reicht natürlich noch länger. Es wird halt nur irgendwann so schwierig zu fördern, daß es unwirtschaftlich ist. Aber Öl ist ja ohnehin nur ein Rohstoff, dessen Verbrauch es zu vermeiden gilt.
Denn das ist mein Anliegen. Ich bin überzeugt davon, daß die Menschen in hundert Jahren vor Lachen zusammenbrechen, wenn sie in der Schule lernen, wie unglaublich dumm wir gewesen sind! Was für geradezu lächerlich anmutende Anstrengungen wir unternommen haben! Buddeln Löcher um Kohle rauszuholen, bauen Türme, um Öl zu fördern und führen sogar Kriege um diese letztlich natürlich doch endlichen Ressourcen, anstatt einfach das zu nutzen, was diese Welt uns in unendlichem Ausmaß schenkt!
Und wenn Sie mal in sich gehen, müssen Sie dann nicht auch jetzt schon über unsere Fortschrittsfeindlichkeit lachen?
(Nicht lachen werden sie natürlich über den dann noch lange strahlenden Müll, den wir ihnen und allen nachfolgenden Generationen hinterlassen haben.)
Moin, Herr Damerau
"...warum?"
Für Sie "keine (!!!) entscheidenden Argumente", Herr Stein - aber für andere, die zu entscheiden haben, was zu tun ist; das wollte ich Ihnen zeigen."
Sorry, Ihre Antwort ist unlogisch. Ich hatte doch die Frage gestellt und nicht die anderen. Dann müssten Sie doch Ihren Kommentar an alle richten.
Na ja, ist nicht so wichtig....
Hallo Herr Dr. Soechtig,
Sie bringen etwas ins Spiel, um danach zu schreiben, dass es technisch nicht möglich ist.
Nicht Ihr bester Tag heute oder noch zu früh am Abend?
@Hans Stein 13.02. 17:16
Wer wissen möchte, warum die Energiewende eingeleitet wurde, liest das Energiekonzept der Bundesregierung und das Integrierte Energie- und Klimakonzept für Schleswig-Holstein, das die Landesregierung im Oktober 2011 veröffentlichte. In beiden Konzepten, die mit wenigen Klicks zu finden sind, geht es darum, die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen.
Ressourcenschonung ist ein Abfallprodukt.
Im übrigen ist das Land damit in der Situation eines Menschen, der mit dem Fahrrad zum Bäcker fährt, um Kraftstoff zu sparen, aber während der Zeit seinen Sechszylinder im Leerlauf auf der Auffahrt stehen läßt.
Kein einziges Kraftwerk kann heruntergefahren werden, weil zufällig der Wind weht. Sie werden in den Teillastbereich heruntergeregelt und laufen damit besonders unwirtschaftlich.
Hätten die Bürger von Schilda schon die technischen Möglichkeiten von heute gekannt, wäre ihnen bestimmt auch ein solches Energiekonzept eingefallen.
@Sandra 13.02.20:26
Als Sie Ihren Kommentar verfaßten, standen von den 54 000 Megawatt Wind- und Solarleistung in Deutschland knapp 1 200 Megawatt zur Verfügung. Das sind zwei Prozent. Der Strom für Hamburg und Schleswig-Holstein kam, wie gewohnt, überwiegend aus dem kleinen Ort Brokdorf an der Niederelbe. So versorgt der Atomstrom auch diejenigen, die sich davor ekeln. Jedenfalls bis 2021.
Es wird kaum hundert Jahre dauern, bis sich unsere Nachfahren fragen werden, wie es möglich war, daß zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein Teil der Bevölkerung auf den Schwindel hereinfiel, man könne mit Windrädern und Solaranlagen das globale Klima nach Wunsch gestalten und den Meeresspiegel regulieren. Ich bin sogar zuversichtlich, daß die Ökostromblase bald platzt.
Bis dahin gibt es allerdings nichts zu lachen. Es wird nur gezahlt und abkassiert.
Zunächst zum Begriff ´peerreview´:
Laut Langenscheid ist ein peer ein Gleichgestellter, Ebenbürtiger und review eine Überprüfung.
Eine von einem Wissenschaftler aufgestellte Theorie wird also von Wissenschaftlern der gleichen Fachrichtung bestätigt; dazu gehört auch die Prüfung der herangezogenen Quellennachweise.
Im Mittelalter war die Theorie, dass die Erde eine Scheibe sei, sogar von der Kirche wenn nicht mangels Fachwissen ´peerreviewed´ dann aber zumindest behauptet.
Was bedeutet, dass auch eine ´peerreviewed´ Theorie oder deren Veröffentlichung damit nicht zwingend richtig sein muss, sondern lediglich mitsamt ihrer Beweisführung von mehreren als richtig angesehen wird.
Es ist damit in gewissem Sinne ein Qualitätsmerkmal.
Interessant im Zusammenhang mit dem IPCC und dessen ´peerrevied´ Aussagen ist ein WELT-Interview mit Fritz Vahrenholt:
www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13853684/Geht-die-Klimakatastrophe-an-der-Erde-vorbei.html
Bitte nicht gleich mit dem pauschalen Widerlegungsknüppel zuschlagen wie SANDRA WIEGARD 13.02.2012 01:15 mit
"Die Thesen in Vahrenholts Buch sind jedenfalls seit Jahren widerlegt:" www.spektrum.de/alias/klima/welche-rolle-spielt-die-sonne/1141490
denn hier wird lediglich gegen seine Solar-Theorie argumentiert.
Dass andererseits ein weit größere Anzahl von Wissenschaftlern als im IPCC mit gleichlautenden Theorien in mehreren Eingaben / Petitionen / Apellen / Deklarationen dem IPCC widersprechen sei hier nur am Rande erwähnt.
Für Interessierte hier nachzulesen:
www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-maerchen-vom-konsens/
info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-limburg/spiegel-vs-eike-haeme-und-verleumdungen-anstatt-schreiben-was-ist-motto-des-spiegelgruenders-ru.html
Sind Sie das?
Nee, ich weiß schon, wie ich meine Privatspäre im Netz schütze. Da werden Sie nichts finden.
Es ist mir schon klar, mit welchen Argumenten die Regierung die Energiewende herbei führte. Ich schrieb ja auch "Für mich (!!!) sind die nicht endlos zur Verfügung stehenden Ressourcen und die Sicherheit noch immer die entscheidenden Argumente."
Aus Ihrem leider ein wenig alten Link zu Prof. Rahmstorf einige Zitate:
"Bei der Erstellung seiner (des IPCC) Berichte handelt es sich um einen offenen weltweiten Prozeß, bei dem über zweitausend Wissenschaftler mitarbeiten.
Gruppen von Fachleuten schreiben die einzelnen Kapitel, andere Gruppen begutachten diese Kapitel, die Entwürfe zirkulieren im Internet und jeder Wissenschaftler ist eingeladen, seine kritischen fachlichen Kommentare und Argumente einzubringen.
Die Berichte fassen den Kenntnisstand der internationalen Klimaforschung insgesamt zusammen."
"...handelt es sich um einen (***) offenen (*** weltweiten Prozeß..."
Das ist voll daneben! Die Mitarbeiter sind nachweislich ´handverlesen´.
"...jeder Wissenschaftler ist eingeladen, seine kritischen fachlichen Kommentare und Argumente einzubringen."
Einbringen: vielleicht, berücksichtigen: nein.
"...Kenntnisstand der internationalen Klimaforschung insgesamt..."
NEIN, nur den der zugelassenen IPCC-Zuarbeiter.
"Die Aussagen des jüngsten IPCC-Berichts vom Mai 2001 (2) sind klar: der Mensch verändert mit seinem Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Gasen das Klima (***) wahrscheinlich (***) erheblich."
Das spricht für sich.
"Die Erde hat sich im vergangenen Jahrhundert bereits um 0.6-0.8 Grad erwärmt..."
Um 1850 hatten wir die ´Kleine Eiszeit´ nach der sich die Erde ***glücklicherweise*** wieder erwärmte.
Seit Jahren war ich am Sonntag erstmal wieder auf der Möveininsel in der Schlei zum Punsch!
"Wenn so viele Wissenschaftler sich auf so eindeutige Aussagen einigen, deutet dies auf eine erstaunlich große Übereinstimmung der allermeisten Klimaforscher hin."
Es sind eben nicht die ´allermeisten´ (siehe heute 08:38)
Es wäre nett, wenn Sie stattdessen eine aktuellere Auseinandersetzung finden könnten, z.B. mit Fachleuten wie
Prof. Ewert, Prof. Kirstein, Prof. Lüdecke, Prof.Patzelt, Prof. Tscheuschner, Dipl.Ing. Limburg, Dipl.Met. Puls.
Deren Erkenntnisse stehen im Internet - im IPCC-Bericht nicht.
Könnten Sie bitte meine beiden verstümmelten Kommentare von heute 10:05 und 10:18 entfernen? Die Zeichen ´größer als´ und ´kleiner als´ verwirrten Ihr Erfassungspogramm.
Sorry und danke.
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Sorra, habe Ihre Aussage gerade erst gelesen. In meinem Kommentar schrieg ich: "...Erdöl und Erdgas können auch in der ERDKRUSTE synthetisch produziert werden..." Die "menschgemachte" Synthese wurde von Ihnen ins Spiel gebracht. Der von mir zitierte Laborversuch ist lediglich der Nachweis, daß es in der Erdkruste prinzipiell funktioniert. Herr Damerau hat den dazu passenden Link von SAT3 eingestellt. Naja, Mißverständnisse sind dazu da, aufgeklärt zu werden.
"...anstatt einfach das zu nutzen, was diese Welt uns in unendlichem Ausmaß schenkt!"
schrieben Sie, Frau Wiegard.
Ein wunderbarer und richtiger Satz - bis auf das einzig störende Wort *einfach *.
Wir haben rund um den Globus/die Uhr Wärme- und Licht- Energie-Einstrahlung,
wir haben kinetische Energie in ozeanischen Strömungen und Gezeiten,
wir haben unter unseren Füßen thermische Energie,
wir haben sogar riesige Ozeane als Träger thermischer Energie,
und wir haben biologische Energie in Form von Gas, Öl, Kohle, Holz
Ich habe Windenergie nicht draußen gelassen, um Herrn Erb nicht zu ärgern;
wir haben natürlich auch kinetische Wind-Energie aufgrund des Wettergeschehens.
Aber Luft hat bei gleicher Strömungsgeschwindigkeit wie Wasser aufgrund der weit
geringeren Dichte weit weniger Masse und damit weit weniger kinetische Ernergie als Wasser; daher ´lohnt´ sich die Ausbeutung nicht.
Das reicht irgendwann in der Zukunft überall und für alle, heute noch nicht, denn
der Weg dahin enthält - wie wir momentan sehen können - Sackgassen und Holzwege,
von bisher(!) noch unbewältigten technischen Problemen ganz abgesehen.
Es ist daher eben nicht *einfach*; wir schlagen uns gegenseitig die Köpfe ein
oder greifen uns zumindest gegenseitig in die Taschen, um mehr zu haben als andere.
Das heißt dann Bürgerwindpark, Ökosteuer usw. und im Großformat per ideologisch vom IPCC und PIK angedrohter Klimakatastrophe Emissionshandel und CO2-Zertifikat, und viele glauben das auch noch bzw. unterdrücken Gegensätzliches um ihre Vorteile zu genießen.
Da bleibt für eine sachgerechte und vor allem unabhängig von Parteiengezänk durchdachte Planung keine Vernunft.
So sind wir eben - erdgeschichtlich auf 24 Stunden bezogen - noch nicht einmal eine Sekunde weiter als in der Steinzeit.
Oh really, Kopp-Verlag? Ein Portal, auf dem Apfelkuchenbäckerinnen, die die Opfer der Love-Parade als Strafe Gottes verhöhnen, Aids- und Holocaustleugner, Krebs-durch-Handauflegen-Heiler sowie sonstiges Verschwörungsgeschmeiß gleichermaßen zuhause sind, da dürften sich die sogenannten Klimaskeptiker naturgemäß wohlfühlen.
Ich hab selbst nicht genug Zeit, all das zu wiederholen, was man an vielen qualifizierten Stellen nachlesen kann. Hier ist sozusagen der missing link: blog.gwup.net/2012/02/14/skeptiker-vs-klimaskeptiker-die-nachste-runde/
.
Herzlichen Dank für Ihre niveaulose Beschimpfung. Haben Sie keine Argumente mehr? Als CO2-Freundin haben Sie ein ganz großes Problem: Ihre "Kaste" muß Daten fälschen (Clima-Gate), um CO2 die Erderwärmung anzudichten. Wenn selbst Ihr Mitspieler Prof. Latif zugibt, daß es seit 12 Jahren keine Erhöhung der globalen Temperatur gibt, welchen Wert hat dann der obige "wissenschaftliche" Link? In einem Punkt haben Sie Recht, mit der CO2-Hysterie läßt sich massenhaft Geld verdienen. Nicht mehr und nicht weniger.
"Einer noch."
Soll ich das als ´Ende´ verstehen?
Etwas mehr als pauschale Negationen hätte ich schon von Ihnen erwartet - es fing eigentlich mehr versprechend an - schade.
Wenn Sie sich in der oben beschriebenen Gesellschaft nicht wohlfühlen - herzlichen Glückwunsch. Mir liegt es fern, irgendjemanden zu beschimpfen, ich habe den Kopp-Verlag, der hier verlinkt wurde, beSCHRIEBen.
Sie haben sich über Climate-Gate nicht informiert (dort wurden keine Daten manipuliert) und weigern sich, die Realität zu sehen (die Temperaturen steigen) und sie setzen Wissenschaft in Anführungsstriche.
Sie hängen Verschwörungstheorien an, was man schon Ihrer Sprache anmerkt: Weder bin ich Freundin von irgendwas, noch gehöre ich einer Kaste an oder habe Mitspieler. Ich besitze weder Land noch ein Dach, mit dem ich Geld durch das EEG verdienen könnte. Aber ich kann eine gute Quelle von einer schlechten unterscheiden.
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Ja, SH will das und nun signalisiert die CDU den Widerstand aufzugeben. Klasse! Vernunft schon vor der eigentlichen Oppositionsarbeit. Das kann Vertrauen generieren um in 2017 wieder dabei zu sein. Eine gute Möglichkeit, dem Bürger Zeit zu geben, der CDU dann wieder zu vertrauen. Der gewählte Weg ist prima.
Nicht nur wie vorstehend ist die Energiewende eine Jahrhundertchance für das Land - nein auch für die CDU ab 2017 oder später.