KULTUR
Hamburg
Elbjazz-Festival endet mit großem Erfolg
Hamburg. Hafenflair und hochkarätiger Jazz - das war die Mischung, die am Wochenende das gewisse Etwas beim Elbjazzfestival in Hamburg ausmachte. Zu den 45 Konzerten an 15 verschiedenen Orten kamen den Angaben der Veranstalter zufolge insgesamt rund 10.000 Musikliebhaber . "Wir sind überwältigt von der Resonanz auf unser Festival", sagte Tina Heie, die mit Nina Sauer das Ereignis ins Leben gerufen hatte, das sicher auch 2011 wieder stattfinden wird.
Auf Barkassen schipperten die Besucher über die Elbe, um zu den Spielstätten in der HafenCity, Speicherstadt oder auf dem Gelände der Blohm + Voss Werft zu gelangen. Dort lernten sie die ganze Bandbreite des Festivals kennen - von Newcomern bis zu Legenden, von lokalen Größen bis hin zu internationalen Stars: Das Spektrum umfasste Modern Jazz, Fusion, Experimental, Dancefloor, Swing, Souljazz und schlug sogar die Brücke zu einer Initiative für Neue Musik namens "Klang". Für musikalische Höhepunkte sorgten unter anderem Star-Musiker Till Brönner mit seinem Jazz Quintett, der französische Schlagzeuger Manu Katché und der Trompeten-Virtuose Nils Wülker. Beim Konzert für das Richtfest der Elbphilharmonie spielte die NDR-Bigband zusammen mit dem indischen Perkussionisten und Sänger Trilok Gurtu.
Der Norweger Bugge Wesseltoft wusste die Akkustik der St. Katharinen-Kirche zu nutzen und zeigte sein Können am Klavier. Nicht nur die Besucher, sondern auch die Künstler waren mit dem Festival an Hamburgs Wasserkante zufrieden: "Sie müssen den Namen dieses einzigartigen Festivals in die Welt hinaustragen", forderte Till Brönner sein Publikum auf.
Lust auf mehr? Ihre sh:z Tageszeitung jetzt
2 Wochen kostenlos testen.







