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Umfrage
Studenten beweisen: Flensburger zufrieden mit Kliniken
Flensburg. Zum dritten Mal untersuchten Studenten des Studienschwerpunkts Krankenhausmanagement der FH Flensburg unter Leitung von Professor Roland Trill das Ansehen der Flensburger Krankenhäuser. Die Untersuchung wird als Semesterprojekt in jedem zweiten Wintersemester durchgeführt. Diesmal beteiligten sich rund 500 Bürger an der Befragung.
"Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Flensburger Bürger mit ihren Krankenhäusern weitgehend zufrieden sind", sagt Trill. Beide Krankenhäuser hätten sich seit 2008, bewertet man sie mit Schulnoten, kontinuierlich verbessert. Während die Diakonissenanstalt eine Durchschnittsnote von 2,31 (2010: 2,38) erreicht, schneidert das Franziskus-Hospital mit 2,36 (2010: 2,45) nur geringfügig schlechter ab. Bemerkenswert, so Trill, sei die Tatsache, dass Bürger, die noch nicht in den Flensburger Krankenhäusern versorgt wurden, diese schlechter bewerten als solche, die bereits Patient gewesen sind. Trill: "Das beweist, wie schwer es Krankenhäuser haben, ein gutes Image aufzubauen und zu erhalten. Schließlich verbindet man Krankenhäuser mit Krankheit und Tod, zwei Themen die sicher eher negativ besetzt sind."
Nach wie vor ist die Diako bei der Bevölkerung bekannter. 69 Prozent der Befragten nannten es als erstes bei der Frage, welche Kliniken bekannt seien. Beide Häuser konnten bei der Frage, ob der Patient im Mittelpunkt stehe , punkten: 34 Prozent (Diako) und 24 Prozent (Franziskus) stimmten vollständig zu. Für Trill eine sehr positive Entwicklung.
"Auffallend war, dass die Bürger relativ wenig über die kooperierenden Krankenhäuser wissen", sagt Trill. Das Forscherteam war überrascht, dass nur wenige Befragte die Fachabteilungen den richtigen Klinken zuordnen konnten. Immerhin wissen 64 Prozent, dass die Zentrale Notaufnahme in der Diako beheimatet ist (2010: 60,7 Prozent). Nur noch die Geburtsklinik wurde von mehr als der Hälfte der Befragten richtig zugeordnet. "Hier scheinen uns die Krankenhäuser gefordert, die praktizierte Arbeitsteilung noch besser deutlich zu machen", so Trill.
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