SCHLESWIG-HOLSTEIN
Neue Broschüre
Wie sich Schleswig-Holsteiner auf den Klimawandel einstellen
Kiel. Mit allen Folgen für die Land- und Forstwirtschaft, für die biologische Vielfalt, das Grundwasser, die Böden, die Meeresökologie und den Küstenschutz im Land. Die bereits zu beobachtenden Klimaänderungen sowie die Konsequenzen daraus sind jetzt in einer neuen Broschüre des Landes zusammengefasst. Den "Fahrplan Anpassung an den Klimawandel" für Schleswig-Holstein hat Umweltministerin Juliane Rumpf gestern in Kiel vorgestellt.
In der 60 Seiten starken Broschüre bleibt es aber nicht nur bei den Szenarien, die auf die Schleswig-Holsteiner zukommen. Vielmehr geht es auch darum, wie sich die Menschen im Norden an den Klimawandel anpassen müssen. Zu Beispiel bei den Böden: Die verändern sich wegen der mit den Klima-Extremen - es gibt Phasen mit Dauerniederschlägen oder länger anhaltende Trockenheit wie zuletzt im Frühjahr. Dies erzwingt eine Reaktion, nämlich die nachhaltige Nutzung von Ackerflächen. "Mit unserer Veröffentlichung möchten wir einen Diskussionsprozess anstoßen, der die Grundlage sein wird für die Entwicklung unserer Anpassungsstrategie an den Klimawandel", so die Ministerin.
Steigende Temperaturen und Veränderungen der Niederschläge
Juliane Rumpf machte deutlich, dass der Klimawandel in Deutschland bereits messbar sei: "Wir müssen uns auf steigende Temperaturen und Veränderungen der Niederschläge einstellen. Selbst ein weltweites Zurückfahren der Klimagasemissionen auf das Niveau von 1990 wird ein Fortschreiten des Klimawandels auch in Schleswig-Holstein zunächst nicht bremsen können. Deshalb ist es wichtig jetzt abzuschätzen, welche Klimaänderung in unserem Land welche Klimafolgen hervorruft."
Aktuelle Prognosen zu den weltweiten Treibhausgasemissionen entwickelten sich derzeit "leider entlang eher pessimistischer Szenarien", so die Umweltministerin weiter. So habe zuletzt die Weltklimakonferenz von Durban einige Fortschritte gebracht. Erkennbar sei aber noch nicht, dass das Ziel sicher erreicht wird, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Da Anpassungss trategien für die jeweilige Region sehr anspruchsvoll seien, benötigten sie entsprechende naturwissenschaftliche Grundlagen. "Daran werden wir arbeiten", kündigte Rumpf an.
Leserkommentare
Jeden Tag so ein Bericht in dieser Zeitung. Eine ähnliche Indoktrination findet sonst wohl nur noch in Nordkorea und China statt, wenn das Erreichen der 5-Jahres-Pläne gefeiert wird. Selbst Kuba erscheint dagegen wahrheitsliebend.
Allein das der Atlantik sich in den letzten Jahren deutlich abgekühlt hat und die Eisberge des Polarmeers entsprechend immer weiter südlich die Schiffartswege kreuzen, spricht irgendwie gegen eine weltweite Erwärmung. Von dem Fakt, dass auch die klimaerwärmungsfreundlichsten Institutionen zugeben müssen, dass seit bereits 10 Jahren keine globale Erwörmung nachweisbar ist, ganz zu schweigen.
Aber SH ist gewappnet. Einige beruhigen sich wohl erst, wenn wieder Eisberge neue Förden in das Land schneiden...
Endlich sieht einmal jemand die ´Klima-Erwärmung´ (fast) als etwas Normales und redet nicht nur von Verhinderung durch eine ´CO2-freie´ Welt oder Schleswig-Holstein.
Selbstverständlich versteckt man sich auch hier wie immer hinter dem allwissenden IPCC, das mit seiner aber nur angeblich ´überwiegenden Mehrzahl´ von Wissenschaftlern physikalische Erkenntnisse mehrheitlich demokratisch als richtig bestimmt - andere Erkenntnisse darf es nicht geben.
"Die Wetteraufzeichnungen der letzten 100 Jahre belegen einen Anstieg der Temperatur um etwa 1 °C, mit einer Beschleunigung in den letzten 30 Jahren."
Eigentlich sind es 150 Jahre seit der ´kleinen Eiszeit´, in der Mensch und Natur litten, und der Temperatur-Anstieg erfolgte zunächst ohne CO2-Erhöhung mit einem deutlichen Knick nach unten, als die Nachkriegs-Industrie in den fünziger Jahren mit der CO-Produktion so richtig loslegte - aber das will keiner wissen.
"Der Meeresspiegelanstieg wird langfristig signifikant zunehmen; nach dem UNO-Weltklimarat IPCC ist mit Werten zwischen 0,2 und maximal 0,8m bis 2100 zu rechnen." heißt es in der Broschüre.
Der reale Sachstand:
Die Anstiegsdendenz des Meeresspeigels nimmt seit Jahren ab und ist bei nahezu NULL angekommen.
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch
paukenschlag-blog.org (bei 33:40)
"Der Meeresspiegelanstieg längs der Küste liegt bei 20 cm und auch Sturmfluten sind angestiegen."
Eine Aussage, die an Uneindeutigkeit kaum noch zu übertreffen ist:
Seit wann oder in welcher Zeit ist der Meeresspiegel um 20 cm gestiegen?
Sind die Sturmfluten in der Höhe oder der Anzahl gestiegen und um welchen Wert?
Die ´Modelle´ des IPCC sehen offensichtlich die Gegenwart nicht - kennen aber die Zukunft.
s.o.:
"...ist mit Werten zwischen 0,2 und maximal 0,8m bis 2100 zu rechnen."
ja, was denn nun?
´Liegt´ er bei 20 cm im Jahr oder im Jahrhundert und dann aber bis 80 cm - oder wie oder was?
Der Klimawandel ist in SH angekommen ! JUHU ! Endlich, endlich kann ich draussen Palmen pflanzen und Kakteen. Wir werden mediteranes Klima haben, können abends mal so richtig lange draussensitzen, jaaaaaa ! Keine teuren Reisen mehr nach dahin wo es schön warm und sonnig ist, nein, es leben Balkonien, Terrassinien und Gardenien, yeah !
Nachhaltige Bewirtschaftung unserer wertvollen Ackerflächen findet ja bereits statt, der Maisanbau boomt wie zuletzt der verkündete Rückgang der Arbeitslosigkeit und das verkündete Ansteigen der Löhne, g.il !!!
Leider spricht die gefühlte und dokumentierte sommerliche Durchschnittstemperatur einschl. der Niederschläge der letzten paar Sommer nicht dafür, es war nass und KALT !
Auch die Winter entziehen sich dem vorgegebenen Szenario ! Die letzten Winter waren knackisch kalt und laaaaang mit vieeeel Schnee. Wir alle mussten ordentlich Heizkosten nachzahlen und nicht nur wegen der massiv überhöhten Preise dafür.
Oder lebe ich in einer Parallelwelt oder bin ich gar ein Alien ?
Die Weltklimakonferenz von Durban hat Fortschritte gebracht, verkündet Rumpff.
DAS STIMMT ! Diverse Länder haben sich wieder nicht den freiwilligen Kasteiungen unterworfen, die so Energieeinsparungsverordnungs-dingse mit sich bringen, ein Fortschritt für diese Länder.
Blöd, das war ja garnicht das Ziel der Konferenz ! Aber mann muss sich das eben alles aus dem geeigneten Blickwinkel betrachten, so gesehen gab es eben Fortschritte...
China und die anderen globalen Dreckschleudern sind zufrieden. Und wir Deutschen, ja, wir werden das Klima schon retten, Merkel sei Dank.
Auf der Seite der Landesregierung stellt Dr. Juliane Rumpf den Fahrplan vor.
schleswig-holstein.de/Portal/DE/Startseite/ArchivPolitik/120124_Klimawandel_SH.html
und hier gibt es die gesamte Broschüre zu lesen: (63 seitige PDF)
schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/1051334/publicationFile/Fahrplan.pdf
Überzeugend ist das obere Bild auf der Regierungsseite mit der Ministerin:
Darüber kann man sehr eindrucksvoll das ´klimaschädliche´ CO2 (in Form von Wasserdampf) aufsteigen sehen - richtig bedrohlich im Gegenlicht gegen einen rötlichen Abendhimmel.
Viel und noch viel mehr davon, viele Kondensstreifen dazu und noch viel viel mehr und wir dürfen glauben, den Globus mit Wolken wieder runterkühlen zu können - glauben.
Was denken sich manche Menschen in ihrer dimendionalen Überheblichkeit eigenlich?
Für 96% des CO2 ist die Erde selbst ´zuständig´; 4% machen wir Menschen.
Noch nie in den Milliarden Jahren der Erdgeschichte hat CO2 einen Einfluss auf das Klima gehabt.
20% davon waren in der Atmosphäre, als die Erde noch heiß war und es keinerlei Leben gab, und sie hat sich trotzdem abgekühlt - kann man alles nachlesen.
Nie in den letzten Jahrtausenden ist die Temperatur der CO2-Menge gefolgt - so wie momentan ebenfalls nicht - kann man auch nachlesen, im Internet, nicht in der Presse.
Wenn es mehr CO2 wird, wird es in dessen Folge wärmer oder kälter? Das weiß niemand.
Mal wurde es kälter, wie im letzten Jahrtausend (die Wetter-Propheten versprachen eine neue Eiszeit), mal wurde es (danach) wärmer; gleichzeitig schmolzen auf der Mars die Polkappen, ebenso auf dem Triton. Wer rüstet denn da industriell auf?
Ja - aber die Geschwindigkeit!
Auch nichts Neues, ebenfalls nachlesbar, wenn man es denn tut.
Wenn es nun langfristig wärmer werden sollte: Dann nehmen wir -nachdem wir alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben - die Broschüre und sehen nach, ob die Vorhersagen daraus eingetroffen sind.
.
...das ist hier keine Frage. Schade um das schöne Steuergeld. Die Hirngespinnste der Ministerin Rumpf sprießen aus dem Gehirnwäsche-Sumpf der CO2-Jünger. Wieviel Dummheit gehört eigentlich dazu, einen derartigen Blödsinn zu veröffentlichen. Muß diese "Klima-Bibel" nun auch in den Kitas und Schulen gepredigt werden? Amen.
Weitere Ergänzungen zu den Fakten erspare ich mir, da meine Vorredner dies bereits hervorragend erledigt haben.
Erst der Lügen-Film von Al-Gore und jetzt die Rumpf-Bibel...
Schöne Bilder enthält die mal wieder neue Broschüre. Macht Lust auf Landschaft in SH. Aber wo sind die Parks mit WKA oder die Industriemaisflächen. Stattdessen realitätsfern eine Kräuterreiche Wiese mit Klatschmohn oder die Wattlandschaften. Das Bild hätte mal Kehrseite, die Reußenköge abilden sollen. Das soll doch hiermit u.a. begründet werden.
Nein, lieber eine schöne heile Wohlfühlwelt aber SH entwickelt Anpassungsstrategien an pessimistische Prognosen und Szenarien. An deren naturwissenschaftlichen Grundlagen aber erst noch vertiefend weiter gearbeitet werden muß. Denn die derzeitigen Argumente bzw. Klimakatastrophewarnungen scheinen nicht auszureichen.
Aber die Meldung das der Klimawandel droht ist mal wieder unters Volk gebracht.
Übrigens, meine Eltern haben die Anpassung an die unterschiedlichen Wetterereignisse und oh Wunder, damals schon reichlichen Wetterextreme in ihrer Zeit als aktive Landwirte von 50-ern bis Ende der 80-er ganz ohne Broschüre hinbekommen.
Man sollte sich einmal die Entstehung des Klima-Hysterie in Ruhe durch den Kopf gehen lassen:
Es gab in den 70er Jahren einige richtige Winter mit viel Schnee und Wintersport auch in Schleswig-Holstein.
Was verkünden professionelle Angstmacher? Die nächste Eiszeit.
Kaum wird es wärmer, ersäuft der Spiegel den Kölner Dom per Titelbild (33/1986) und verkündet die ´Klima-Katastrophe´. Augstein dazu: "Man muss übertreiben um wahrgenommen zu werden." Nicht nur das Titelbild hier:
info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-limburg/spiegel-vs-eike-haeme-und-verleumdungen-anstatt-schreiben-was-ist-motto-des-spiegelgruenders-ru.html
Das sehen ein paar kreative Geldmenschen und beschließen: Das machen wir zu Geld durch Angst.
Wie? Mit der Behauptung: ´Die Menschen sind Schuld an der Klimaerwärmung, und das hat schlimme Folgen´.
Was verkaufen wir? Genehmigungen zum CO2-Ausstoß (Zertifikate), denn der wird industriell bedingt zwangläufig steigen müssen.
Was brauchen wir noch dazu? Beweise, dass CO2 die globale Temperatur erhöht.
Also wird per Selbstbeauftragung das IPCC gegründet, Al-Gore dreht einen verlogenen Angstfilm, wissenschaftliche Ergebnisse werden für Politiker ´zusammenfasst´ und für beides gibt es einen Nobel-Preis.
Was brauchen deutsche Politiker zusätzlich:
Einen Propheten, der die Regierung mit Modell-Rechenergebnissen zu einem System ´berät´, das aus nicht vorhersagbaren, chaotischen Reaktionen untereinander und im Verhalten insgesamt besteht, und die dann ein schlechtes Gewissen erzeugen.
Es gibt viele, die dem nicht nur immer noch vertrauen, sondern - irgendwie verkrampft und ohne jeden Beweis für die CO2-Schuld - auch noch meinen, den Unsinn verteidigen zu müssen.
Übrigens gibt es unter obigem Link eine Zusammenstellung der Petitionen und Stellungnahmen der tatsächlich ´überwiegenden Anzahl´ von Wissenschaftlern, die alle nicht zur angeblich ´überwiegenden Mehrheit´ des IPCC gehören.
Falls sich jemand dafür interessieren sollte, mit welcher (rein finanziellen) Zielsetzung das IPCC, der heute so genannte Weltklimarat entstanden ist (sich geschaffen hat):
www.youtube.com/watch
Ein einstündiger Vortrag vom damaligen Teilnehmer daran, Hartmut Bachman, zeigt es sehr ausführlich. Es gibt ihn auch in Einzelteilen auf der gleichen Seite.
Wer danach noch glaubt, das IPCC sorge sich um das Klima...
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Überall entstehen durch den Klimawandel neue Arbeitsplätze. Nicht nur für die Gehirnwäsche in Kindergärten und Schulen (diese Zeitung berichtete), sondern auch für das Zusammenstellen von Klimagasdaten, das Entwickeln von regionalen Klimaentwicklungsbegrenzungsprojekten und die Überwachung des Meeresspiegelanstiegs. So werden neue Sachbearbeiter gebraucht, neue Projektleiter, Zuarbeiter und Broschürenentwickler. Und mindestens ein neuer Referatsleiter.
Die Entwicklung ist wirklich dramatisch. Um 120 Meter ist der Meeresspiegel infolge des Klimawandels gestiegen. Die Gletscher haben sich komplett aus Schleswig-Holstein zurückgezogen. Das Land senkt sich, während es in Skandinavien zu Landhebungen kommt, als wenn die norwegischen Berge nicht ohnehin schon hoch genug wären. Dagegen muß dringend etwas unternommen werden.
Zwar ist eine Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs nicht feststellbar, sollte aber das Grönlandeis abschmelzen, könnte sich das ändern. Der Einflug von Pestvögeln ist seit der kleinen Eiszeit immer seltener geworden. Man muß sich Sorgen machen.
Immerhin wurden in Durban Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel erzielt. Man hat verabredet, sich auch künftig an touristisch gut entwickelten Orten für eine Klimawandelparty zu treffen. Das gibt der Ministerin Hoffnung. Und der zahlende Bürger darf vertrauen: Diese Landesregierung hat alles im Griff. Jedenfalls den Klimawandel.