PANORAMA

 

Streiks und Demo der Busfahrer

Von heute an soll vermittelt werden

04. März 2010 | Von lno/sh:z

In den seit Monaten andauernden Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Omnibusverband Nord (OVN) ist Bewegung gekommen.

Kiel. "In einem konstruktiv geführten Gespräch haben wir uns über den Weg in ein Mediationsverfahren verständigt", sagte Verdi-Nord-Sprecher Frank Schischefsky gestern in Kiel. Die Gewerkschaft hat Schleswig-Holsteins ehemaligen Innenminister Klaus Buß (SPD) als Mediator vorgeschlagen. OVN will offenbar zwei Vermittler vorschlagen. Verdi und der OVN planen heute eine Vereinbarung mit Eckpunkten des Verfahrens.

Ein Schlichtungsverfahren hatte Verdi zuvor abgelehnt. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung auf das Niveau der Busfahrer öffentlicher Verkehrsbetriebe.

Gestern Mittag waren unterdessen erneut Busfahrer mehrerer privater Omnibusunternehmen im Hamburger Umland in den Streik getreten. Beteiligt waren laut Verdi Beschäftigte von Verkehrsbetrieben in den Kreisen Pinneberg und Stormarn sowie der Steinburger Linien. Der Streik sollte heute früh um 3 Uhr enden. Am Nachmittag demonstrierten überdies 200 Busfahrer von privaten Busunternehmen in der Hamburger City für mehr Lohn. Die Arbeitgeber nannten den Streik während laufender Verhandlungen "absolut unverständlich".


 

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