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Ernährung & Gesundheit

17. September 2014 | 01:30 Uhr

Heilkräuter für den Hausgebrauch : Duftdusche und Gänseblümchen

vom

Gänseblümchen im Salat, Thymian in der Badewanne oder Eukalyptus in der Dusche - Heilkräuter können oft noch ganz anders genutzt werden als gewohnt.

Gewürzen, Pflanzen und Kräutern muss nicht immer auf herkömmlichem Wege die heilende Wirkung entlockt werden. Wir stellen fünf außergewöhnliche Ideen vor, wie man Heilkräuter jenseits von Tee, Trank und Tinktur einsetzen kann und damit gleichzeitig für gesunde Deko in den eigenen vier Wänden sorgt:
Aloe Vera - die gesunde Zapfanlage direkt im Wohnzimmer: Aloe Vera ist ein grünes Multitalent und kann bei richtiger Pflege attraktive Blüten entwickeln, die das Wohnzimmer schmücken. Die Geheimwaffe der Kaktusart ist jedoch der Saft im Innern der kräftigen Blätter. Dieser hilft bei Schnittwunden, unreiner Haut, bei Sonnenbrand und sogar leichteren Verbrennungen. Mittlerweile ist die Aloe Vera ein häufiger Bestandteil in pflegenden Kosmetika, aber wieso nicht einmal die eigene Wohnzimmerpflanze anzapfen? Einfach ein Blatt abschneiden und das entweichende Gel direkt auf die Haut auftragen.
Eukalyptus - Koalas Leibspeise in der Dusche: Natürliche Abhilfe gegen verstopfte Atemwege schafft frischer Eukalyptus. Neben üblichen Bonbons oder Inhalierung gibt es auch dekorative Möglichkeiten, die Pflanze einzusetzen: Frische Eukalyptuszweige einfach mit einem Stück Garn zu einem Bündel zusammenbinden und in der Dusche aufhängen. Die heiße Luft und die Dämpfe setzen die belebenden Öle frei: Der frisch-scharfe Duft tritt aus und man kann voll durchatmen. Hilft übrigens auch gegen Kater.
Gänseblümchen - Das perfekte Dinner mit altbewährtem Kraut: Er liebt mich, er liebt mich nicht... Gänseblümchen eignen sich nicht nur als Liebesorakel, sondern lassen sich auch bestens in den Speiseplan integrieren. Wer die zarten Blümchen in Form eines Gänseblümchen-salates serviert, dem seien nicht nur die heilenden Kräfte, sondern auch beeindruckte Gäste garantiert.
Rezept: eine Handvoll Blattsalat
eine kleine Handvoll Gänseblümchen
5 Radieschen
2 Frühlingszwiebeln
3 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl
1 TL Honig
Salz, Pfeffer
2 hart gekochte Eier und angeröstete
Sonnenblumenkerne zum Dekorieren
Lavendel - die beruhigende Einschlafhilfe aus der Provence
Lavendel ist der absolute Allrounder. Mit einem selbstgemachten Lavendelkissen kann sogar Einschlafstörungen der Garaus gemacht werden, da die Blüten das Nervensystem beruhigen. Dazu Lavendelblüten kleinschneiden und in luftdurchlässige Baumwoll- oder Leinensäckchen füllen. Verziert mit einer Stickerei werden die kleinen Beutel zu hübschen Accessoires. Außerdem sorgt der Geruch des Lavendels nicht nur für einen ruhigen Schlaf, sondern vertreibt auch lästige Motten aus Kleiderschränken.
Melisse, Thymian & Co. - Entspannen mit selbstgemachten Badezusätzen
Kräuter geben nicht nur Speisen die nötige Würze, sondern auch dem Badewasser. In der heimischen Wanne entfalten sie zusätzlich heilende Kräfte. Einfach ein Badeöl oder -salz mit Heilpflanzen selbst herstellen. Abgefüllt in hübsche Flaschen und Dosen sind sie ein Hingucker im Bad und gleichzeitig ein tolles Geschenk. Lavendel, Melisse und Bergamotte sorgen für Entspannung. Rosmarin, Salbei oder Kiefernadeln helfen bei Erkältungen, Thymian weckt neue Lebensgeister.
Rezept für Bade-Öl:
85 ml Pflanzenöl (Avocado-, Mandel-, Erdnuss-, Sesam- oder Jojobaöl)
10-15 ml ätherische Öle (etwa Melisse, Thymian, Rosmarin)
10 ml Fluidlecithin BE (damit sich das Öl mit dem Wasser vermischen kann)*
Rezept für Bade-Salz:
200 g grobkörniges Meersalz
eine Handvoll getrocknete Rosenblüten*
*Quelle: DocJones.de

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von
erstellt am 10.Mai.2012 | 12:34 Uhr

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