NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU

 

Sehenswürdigkeit und Ausflugsziel

Immer mehr Besucher an der Bismarcksäule

30. Juli 2012 | 06:45 Uhr | Von jat


In seinem Kiosk: Mario Möller.

In seinem Kiosk: Mario Möller.

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Itzehoe. "Ob es stürmt oder regnet, da kann ein Hurrikan kommen, wir sind trotzdem hier." Mario Möller, der "Mann mit der Melone", betreibt den mobilen Kiosk an der Bismarcksäule, jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr. In diesem Sommer spielt das Wetter nicht immer mit, dennoch steigt der Besucherzuspruch ständig.

Die Bismarcksäule im Lübschen Gehölz ist (wieder) zu einer Sehenswürdigkeit und einem beliebten Ausflugsziel geworden. Allein am Vatertag zählte Mario Möller über 750 Gäste, eine Jazz-Band aus Pinneberg heizte die Stimmung zusätzlich an. "Das war superklasse an dem Tag", schwärmt der Kioskbetreiber. Auch immer mehr Touristen aus dem Ausland entdecken die Bismarcksäule. "Wir haben hier etliche Besucher aus Schweden und Dänemark, die in Itzehoe die Sehenswürdigkeiten abklappern", erklärt er.

Seit Beginn der Saison im April zählte Möller weit mehr als 2000 Gäste. Kaffee, Naschtüten und Kuchen sind die Renner. Mittlerweile gibt es sogar einen Stammtisch: "Jede Woche trifft sich hier am Kiosk eine Gruppe zum Klönschnack." Das gelte auch, wenn beinahe ein Paddelboot angebracht sei: "Die haben trotzdem durchgehalten."

Rund um den Turm tut sich weiter viel. In dieser Saison ist ein Schild hinzugekommen, das über die Bismarcksäule und den dazu gehörigen Verein informiert. Das Angebot erfreut Ulla Bahr-Crome und Reinhard Lorenz beim Nachmittagsspaziergang. "Wir sind zum ersten Mal hier", sagt sie. "Ich finde es alles sehr positiv."

Thies Rehder und seine Familie, gerade vom Turm gekommen, stärken sich am Kiosk. "Ich war schon öfter hier, aber noch nie oben", sagt der Vater. "Die Kinder haben den Turm mit der Schule besucht und haben erzählt, dass es toll war. Sie haben es schön gemacht hier."

Auf dem Turm soll noch eine Abdeckung gegen Regenwasser angebracht werden. Der Verein Bismarcksäule sei auch an Hobbymusikern oder Schauspielern interessiert, die im kleinen Rahmen auftreten möchten, schildert Mario Möller. Mehr als 4000 Besucher kamen im vergangenen Jahr zum Kulturdenkmal. In diesem Jahr dürften es noch mehr werden.


 
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