WILSTERSCHE ZEITUNG
Winterliches Eisvergnügen - nur auf eigene Gefahr
Itzehoe. Klirrende Kälte, strahlend blauer Himmel und spiegelglatte Eisflächen - so manch einer kommt in Versuchung, einen Fuß oder Schlittschuh auf das Eis zu setzen. Doch nach wie vor gilt: Ordnungsbehörde und Feuerwehr warnen vor dem Betreten der zugefrorenen Flüsse und Seen. "Es wird auch dann keine Freigabe erfolgen, wenn die Minustemperaturen weiter anhalten", stellt Ivonne Thiem vom Ordnungsamt klar. Niemand könne die Verantwortung übernehmen, wenn zahlreiche Menschen auf die Gewässer pilgern und dann doch irgendwo das Eis bricht. Thiem: "Wer das Eis betritt, handelt immer auf eigene Verantwortung und trägt allein das Risiko."
So wie Hartwig Kreutz aus Oldendorf, der sich bereits am Mittwochnachmittag auf den Teich bei den Malzmüllerwiesen wagte. Rund 7,5 Zentimeter Eisdicke hatte er zuvor mit einer Eisschraube gemessen. Auf Schlittschuhen und mit einem Kite-Schirm ließ sich der Oldendorfer über die glatte Fläche ziehen. Neben ihm drehten ein paar Jugendliche auf Kufen ihre Runden.
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