WILSTERSCHE ZEITUNG
Wewels-Rock-City: Pop bis Metal
Die Organisatoren des WRC: (v.l.) Beni Oster, Florian Rossbach, Andrea Giese, Rolf Hesse und Thomas Baade. Auf dem Foto fehlt: Stephan Klose. Foto: Bertschies
Wewelsfleth. Die letzten Vorbereitungen für die vierte Auflage des Wewels-Rock-City Open Air laufen auf Hochtouren. Jede freie Minute verbringen die sechs Organisatoren mit den Planungen für das Rock-Festival. Stattfinden wird es am Freitag und Sonnabend, 20. und 21. August, im Störstadion von Schleswig-Holsteins musikalischstem Ort.
"Das diesjährige Festival ist wirklich eine große Herausforderung für uns", sagt Thomas Baade. Nach der erfolgreichen Veranstaltung im vergangenen Jahr haben sich die Macher der Veranstaltung einiges einfallen lassen, um den Gästen eine Steigerung bieten zu können. Der gut angelaufene Kartenvorverkauf stimmt die Organisatoren optimistisch, dass die Besucherzahlen in diesem Jahr erstmalig deutlich in den vierstelligen Bereich emporsteigen.
"Für das Eintrittsgeld von zehn Euro im Vorverkauf und zwölf Euro an der Abendkasse bekommen die Gäste wirklich ein hochkarätiges, umfangreiches und vor allem abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm", verspricht Beni Oster. 14 Bands werden erstmalig über zwei Tage und auf zwei Bühnen abrocken. Mit Pop und Rock bis hin zu Ska und Metal ist so ziemlich für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Neben regionalen Nachwuchsbands präsentiert das Festival namhafte Gruppen wie Pinboys, Eigensinn, Liza23 oder Banana Butts. Die dänische Gruppe Pinboys sorgte bereits auf der Delta Radio Bühne während der Kieler Woche neben Künstlern wie Stanfour oder Milow für Begeisterung und gute Laune.
Liza23 wurde im vergangenen Jahr als beste Nachwuchsband mit dem Bayerischen Musiklöwen ausgezeichnet. Sie reiht sich damit in die Gruppe von Bands wie Silbermond, Tokio Hotel und Die Fantastischen Vier ein, die diese Auszeichnung ebenfalls in Empfang nehmen durften. "Solche Musikgruppen erwarten von uns natürlich auch eine gewisse Professionalität. Und da sind wir sehr bemüht. Das fängt bei der Technik an und geht weiter bei der Unterbringung bis hin zur Verpflegung. So haben wir beispielsweise jede Gruppe gefragt, ob vielleicht ein Vegetarier unter ihnen ist", erklärt Beni Oster.
Die Veranstalter haben sich das Ziel gesetzt, von Veranstaltung zu Veranstaltung besser zu werden. Die acht mal sechs Meter große Hauptbühne sowie Sound- und Lichttechnik sind groß wie nie und denen namenhafter Großveranstaltungen ebenbürtig, weiß Florian Rossbach.
Besser zu werden bedeutet für sie aber auch, auf sämtliche Feinheiten zu achten. So wird es beispielsweise in diesem Jahr Eingangskontrollbänder mit Plomben-Verschluss geben. Die ersetzen nicht nur den Stempel, sondern dienen darüber hinaus als Souvenir. Natürlich hat so viel Professionalität auch ihren Preis. Mit WRC-T-Shirts, Postern, Aufklebern und Ohrstöpseln wurde ein kleines Merchandise-Sortiment erstellt. Mit dem Kauf dieser Artikel unterstützen die Besucher das Festival. "Den Erlös aus dem Verkauf werden wir wieder in die Veranstaltung investieren", so Rolf Hesse.
Die Running Order für die zwei Veranstaltungstage steht. Der Einlass ist jeweils um 16.30 Uhr und schon eine halbe Stunde später, nach der offiziellen Begrüßung durch die Veranstalter, geht die Party richtig los. Am Freitag, 20. August, wird die Band Peto (Itzehoe) den musikalischen Auftakt auf der Hauptbühne übernehmen. Anschließend folgen: Forgotten North (Glückstadt), D.E.P. (Kiel), Pinboys (Dänemark) und Nogge (Norddeich/Dith). Die Nebenbühne teilen sich Strain (Neumünster) und DEZ (Hohenaspe). Am Sonnabend, 21. August, geht es auf der Hauptbühne mit Basiclifesupport aus Hamburg weiter. Darauf folgen: Yupiter Crásh (Itzehoe), Banana Buts (Löhne/NRW), Liza23 (München) und Eigensinn (Stuttgart). Auf der zweiten Bühne treten auf: Railroad Crossing (Wilster) und Kellerchaos (Preetz).
Weitere Informationen zu den Kartenvorverkaufsstellen, Bands, genauen Spielzeiten sowie zahlreiche Hörproben präsentiert das WRC auf der Internetseite www.wewels-rock-city.de.
Lust auf mehr? Die Wilstersche Zeitung jetzt
2 Wochen kostenlos testen.
Lokalausgabe wählen
Newsticker Nord
Aus dem Polizeibericht
Meistgelesene Artikel
- Weniger Zügel für das Bauen in Itzehoer Innenstadt ?
- Amt kauft acht Hektar im Außendeich als mögliche Ausgleichsfläche
- Jux-Turnier: "The Running Gag" besiegt im Finale "Wie jedes Jahr"
- Sozialverband-Spende soll für Fallschutzmatten im "Schwalbennest" verwendet werden
- Bebauungsplan stellt Windkraft-Standorte falsch dar




