WILSTERSCHE ZEITUNG
Elbe Ice Stadion für Eisstockschießen "sehr gut geeignet"
Eisstockschießen in der Halle: Die zehnköpfige Truppe von Freunden aus Glückstadt und Tornesch hatte in Brokdorf viel Spaß. Foto: Hinz
Brokdorf. Eigentlich sollte es ein Zusatztermin aufgrund der großen Nachfrage sein, weil die vorhergehenden Veranstaltungen bereits gut angenommen worden waren. Im Elbe Ice Stadion Brokdorf kamen diesmal aber nicht ganz so viele Teilnehmer wie erwartet zusammen. Trotzdem hatten die Gruppen, die dabei waren, ihren Spaß auf dem Eis. Jeweils zwei Stunden lang versuchten sich zwei Gruppen - je eine am Nachmittag und am Abend - am gezielten Schuss.
Beim Eisstockschießen für Vereine, Betriebe und Privatpersonen mussten sie den Eisstock über das Eis so nah wie möglich ans Ziel, der "Daube", auf der anderen Hallenseite platzieren. Nach kurzer Einweisung in die Regeln und die leicht zu erlernende Technik begaben sich die Spieler auf die von den Eismeistern vorbereiteten Bahnen und trugen ihre ganz persönliche "EIS-Stocktrophy" aus. So auch eine bunt gemischte private Gruppe von zehn Freunden aus Glückstadt und Tornesch unter der Leitung von Meike Wachs. "Obwohl die meisten Anfänger in der Disziplin sind, macht es großen Spaß", sagte sie. So spielten fünf gegen fünf Spieler pro Bahn und versuchten, ein bisschen Geschicklichkeit und ein ruhiges Händchen walten zu lassen. Sie schrieb die Punkte der einzelnen Durchgänge auf, zwischendurch wurde die Zusammensetzung der Mannschaften auch gewechselt. "Es ist gesellig und mal etwas anderes, was man unternehmen kann", sagte sie.
Bereits am Nachmittag hatte sich eine 13-köpfige Gruppe von der "Telekom" aus Tornesch auf dem Eis versucht. Zum ersten Mal in Brokdorf, hat es ihnen gut gefallen. "Wir haben das schon einmal in Elmshorn ausgerichtet, und auch hier hat es uns Riesenspaß gemacht", so der Organisator, Junior-Referent und Technischer Fachwirt, Michael Wohlgefahrt. "Die Halle hier ist sehr gut geeignet", fand er. "Wenn wir es noch einmal veranstalten, kommen wir wieder hierher."
Nicht ganz zufrieden zeigte sich Eismeister Christian Allert mit der Resonanz. "Es war natürlich nur ein Zusatztermin, und dann hat auch noch eine Gruppe mit 18 Personen wegen Krankheit abgesagt. Das war Pech." Trotzdem werde die bei Firmen und Vereinen beliebte Veranstaltung in der nächsten Saison fort gesetzt.
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