SYLTER RUNDSCHAU

 

Notizen aus dem Tinnumer Ortsbeirat

09. Mai 2012 | 00:00 Uhr | Von sr


Tinnum. Die Mitglieder des Tinnumer Ortsbeirates hatten auf ihrer jüngsten Sitzung mehrere Entscheidungen über Straßenbaumaßnahmen zu treffen. Doch bevor die Kommunalpolitiker in medias res gehen konnten, gab es einige Mitteilungen: so muss in diesem Jahr das beliebte Straßenfest ausfallen, da die Gäste aus der Partnergemeinde Bodenmais nicht kommen können. Darüber hinaus wurde vom Beiratvorsitzenden Uwe Dau mitgeteilt, dass versucht werden solle, die Ampelschaltung an der Kreuzung von K 117 und Brückenstraße weiter zu optimieren. Überdies habe Silke von Bremen eine neue Ortsführung für Tinnum ausgearbeitet, die sie in diesem Jahr während sechs Führungen präsentieren wird. Selbst für ältere Tinnumer gäbe es viele Neuentdeckungen und Geschichten bei dem ersten Rundgang am 22. Mai, so Dau. Der neue Bus (Spitzname: "Kleiner Tinnumer") ist seit 2. Mai im Einsatz, es sei erstrebenswert, dass man mit einer gültigen Kurkarte eine Ermäßigung bekommt.

Daraufhin diskutierten die Mitglieder des Ortsbeirates die Baumaßnahmen: Die damalige Gemeindevertretung von Sylt-Ost und der Ortsbeirat Tinnum hatten den Beschluss für den Ausbau der Straße Zur Eiche gefasst, dieser Beschluss ist im Fusionsvertrag verankert. Es wurde eine Planung für den Ausbau der Straße vorgestellt, eine Bürgerinformation folgt in Kürze. Die Möglichkeiten für Änderungswünsche der Anlieger erläuterte Manfred Schmidt vom Tiefbauamt. Diese sollen nach Möglichkeit mit in die Planung einfließen und berücksichtigt werden. Es wurde vorgeschlagen, dass sich die Anlieger zusammensetzen mögen um alle Gedanken zu bündeln und mit einer Stimme zu sprechen und vorzutragen.

Die Straßenschäden sollen zudem mit den Bauabteilung und dem Bauhof abgearbeitet werden.

Der Ortsbeirat hatte sich dafür wiederholt ausgesprochen, dass die Gemeinde Sylt einen Förderungsantrag auf Bezuschussung für das schon lange beschlossene Radwegekonzept stellen möge.

Der Brückenneubau der Straße "Schlangenweg" sei in etwa 14 Tagen abgeschlossen. Die Erneuerung einiger Straßenlaternen sei in Abarbeitung von dem Bauamt, so der Ortsbeiratsvorsitzende Uwe Dau. Bürgermeisterin Petra Reiber möge bitte versuchen ein erneutes Gespräch mit der DB zu führen, nach kurzer Lärmeinschränkung ist der jetzige Zustand wieder unerträglich, so der Tenor.


 
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