SYLTER RUNDSCHAU
Hartes Fundament verzögert Abrissarbeiten
Eine defekte Zerkleinerungsmaschine und eine gebrochene Großzange haben die Abrissarbeiten auf dem StoV-Gelände verzögert. Foto: christiansen
Westerland. Der Abriss der ehemaligen Bundeswehr-Kleiderkammer und -Fahrzeughalle auf dem Gelände der einstigen Standortverwaltung (StoV) am Bahnweg verzögern sich. Grund hierfür ist, dass im Erdreich - im Gegensatz zu ähnlichen Abbrucharbeiten von Kasernengebäuden - deutlich stärkere Fundamente vorgefunden wurden. Für den Abbruch und die anschließende Zerkleinerung durch den sogenannten Backenbrecher wird nun zusätzliche Zeit benötigt. Ein quer stehendes Stück Baustahl zerriss zudem ein Förderband der Baumaschine, so dass das Maschinenteil mit einem Zeitaufwand von drei Tagen ausgetauscht werden musste.
"Die Abrissarbeiten auf dem Gelände benötigen eigentlich nur wenig Handarbeit. Stattdessen sind Großmaschinen wie der Radlader, Schredder oder Bagger vor Ort, für deren Bedienung schon drei Mann ausreichen. Daher kann ein Maschinenausfall uns zurückwerfen", sagte der zuständige Bauleiter Rüdiger Krtschek vom Kommunalen Liegenschafts-Management (KLM). Der Abriss, der ursprünglich Ende letzten Jahres beendet sein sollte, wird nun voraussichtlich bis Ende Januar dauern. Um die Arbeiten zügig abzuschließen, soll der Backenbrecher ab Montag, 14. Januar, zusätzlich von 15 bis 18.30 Uhr eingesetzt werden, um die erhöhten Bauschuttmengen zu zerkleinern. Die Stadt Westerland hatte das 1,5 Hektar große Grundstück 2008 vom Bund erworben, um dort Dauerwohnraum zu schaffen.
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