SYLTER RUNDSCHAU
Strandparty: NOB will alle Fahrzeuge einsetzen
Sylt. Die für den 13. Juni geplante Strandparty auf Sylt, zu der der Schleswiger Christoph Stüber im Internet aufgerufen hatte, wirft ihre Schatten voraus. Die Gemeinde Sylt, die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) und Deutsche Bahn (DB) sowie die Bundes- und Landespolizei arbeiten unter Hochdruck daran, einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gewährleisten zu können. "Es ist gut möglich, dass mehrere Tausend Menschen dem Aufruf im Internet folgen", sagte Petra Reiber, Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt.
Eine große Herausforderung ist für die NOB das nicht zu kalkulierende Fahrgastaufkommen - vorrangig auf der Strecke Hamburg-Westerland. Bahnunternehmen und Bundespolizei weisen darauf hin, dass am Veranstaltungstag mit überfüllten Zügen zu rechnen ist. Es sei möglich, dass nicht alle Fahrgäste befördert werden können. Allen Reisenden mit Ziel Sylt wird daher empfohlen, am 13. Juni überwiegend frühe Verbindungen zu nutzen und auf die Mitnahme von Fahrrädern zu verzichten. Insbesondere Veranstaltungsteilnehmer aus Schleswig-Holstein sollten in kleineren Gruppen über den Tag verteilt anreisen. Die Platzkapazität wird auf ein Höchstmaß verstärkt. Dem Initiator des Party-Aufrufs liegt eine Liste von Auflagen vor, die bei solch großen Veranstaltungen zu erfüllen sind.
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