SYLTER RUNDSCHAU
"Wer auf Regen wartet, der wartet vergeblich"
Buddeln bis zum Sonnenuntergang: Diese Kinder nutzten den gestrigen Tag bis zu seinem wunderschönen Ende.
Sylt. Die Stimmung ist geradezu andächtig: Bevor gegen 20.30 Uhr im Westen die Sonne untergeht, taucht sie den Horizont in alle nur denkbaren Töne von Rot bis Rosa, lässt Spaziergänger am Strand und auf der Promenade erst tief seufzen ("Haaaach, ist das schööönnn") - und dann ganz schnell zittern. Spätestens wenn die Sonne verschwunden ist, ziehen nämlich alle, die nachmittags noch leicht bekleidet im Strandkorb lagen, die Schultern hoch: Gegen Abend wird es richtig kalt. Gestern beispielsweise rutschten die Temperaturen von zwölf auf etwa neun Grad ab und für die Nacht waren sogar nur sieben Grad prognostiziert.
Das schöne Wetter soll der Insel, so RTL-Wetterexperte Christian Häckl, heute noch erhalten bleiben, morgen kurz von "ein paar dichteren Wolkenfeldern" unterbrochen werden und ab Donnerstag wieder bis mindestens Sonnabend Bestand haben. Morgen wird es mit Temperaturen um die zehn Grad kühler als in den vergangenen Tagen, dann steigt das Quecksilber wieder auf 14 bis 15 Grad. Und, so Häckl weiter, "wer auf ernsthaften Regen wartet, der wartet mindestens bis zum Wochenende vergeblich." Allenfalls Mittwoch könnten vielleicht ein paar Tropfen vom Himmel kommen.
Heute Abend wird es sich demnach nochmal lohnen, zum Anhimmeln des Sonnenuntergangs an den Strand zu gehen - und eine warme Jacke mitzunehmen.
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