SYLTER RUNDSCHAU
Wattenmeerkonferenz: CO2-Gegner übergeben neue Resolution
Sylt. Am Ende hatte sich der Sylt-Ausflug für die etwa 25 Mitglieder der Bürgeri nitiative gegen das CO2 -Endlager gelohnt. Aus allen Teilen des nördlichen Schleswig-Holsteins waren sie gestern zur Trilateralen Wattenmeerkonferenz gekommen, um Umweltstaatssekretärin Ursula Heinen-Esser ihre eigens dafür zusammengetragene Resolution zu überreichen. "Darin haben wir noch einmal unsere wichtigsten Anliegen gebündelt", sagte die Vorsitzende Birte Mattiesen und "sie auf das Wattenmeer zugespitzt", wie ihr Begleiter Ulrich Enderle ergänzte.
In dem Papier fordern die Vertreter des mittlerweile mehr als 4 000 Mitglieder zählenden Zusammenschlusses keine CO2 -Endlagerung in der Region zuzulassen, auch um den Status Weltnaturerbe des Wattenmeeres "nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen". Sie betonen, "dass schon die Erlaubnis zu seismischen Untersuchungen eine Gefährdung für dieses ökologisch sensible Gebiet darstellt". Heinen-Esser versprach, die Resolution sofort dem Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen geben zu wollen. "Wir nehmen das, was sie uns schreiben, sehr ernst", sagte die Bundespolitikerin. Allerdings könne sie trotz zahlreicher Diskussionen im Bundestag zur CO2 -Speicherung nichts dazu sagen, wie mit dem Thema weiter verfahren werde.
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