SYLTER RUNDSCHAU
Das "Woyton" macht Platz für "Café Extrablatt"
Westerland. Sich in einen der großen Ohrensessel lümmeln, Kakao trinken, einen Bagel, Muffins oder Suppe essen... Dabei Zeitung lesen, mit Blick auf die Nordsee seinen Gedanken nachhängen, mit Freunden klönen... Das war einmal im "Woyton", ganz oben in der Friedrichstraße, direkt am Strandübergang.
Seit dem Wochenende ist der Coffeeshop geschlossen. An der Glasfront hängt ein schlichter Zettel: "Das Woyton bleibt ab heute geschlossen! Wir sagen Danke!" Danke? Wofür? Dafür das scheinbar zu wenig Gäste kamen?
Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurde der Laden verkauft, gehörte seitdem nicht mehr zur vor allem in Nordrhein-Westfalen präsenten Kette. "Es hat nicht funktioniert", antwortet Geschäftsführer Erkan Bayram auf die Frage, warum das besonders bei jungen Leuten als Treffpunkt beliebte Selbstbedienungscafé schließen musste.
Ende März, spätestens Anfang April will er in den Geschäftsräumen über zwei Ebenen ein neues Café eröffnen: Das bereits 50 Mal in Deutschland sowie je ein Mal in der Türkei und Marokko vertretene "Café Extrablatt". Von morgens bis abends Essen im amerikanischen Stil ( Breakfast, Burger, Potatoes, Pick and Dip...), dazu Salate, Pasta und Cocktails.
Demnächst soll mit dem Umbau begonnen werden - und dann müssen auch die dicken Sessel, der große Esstisch und die Sitzgruppen im Obergeschoss weichen. Bayram: "Alles was hier drin ist, fliegt raus. Wie das neue Café aussehen wird, sieht man auf den Bildern im Internet, auf unserer Homepage unter www.cafe-extrablatt.de." Kleine Kaffeehaustische, Bistrostühle, Service am Platz...
Ein ganz anderer Stil als bisher. Aber der Blick auf die Nordsee, der wird bleiben.
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