SYLTER RUNDSCHAU
CDU jubiliert, SPD leckt die Wunden
Ganz oben in der Gunst der Husumer Wähler stand bei der Bundestagswahl Ingbert Liebing. Der CDU-Kandidat vereinigte 4 727 der 12 276 gültigen Stimmen auf sich (38,5 Prozent). Für Hanno Fecke, den sozialdemokratischen Bewerber, entschieden sich in der nordfriesischen Kreisstadt 4 088 Urnengänger (33,3 Prozent). Auf Valentin Seehausen, der für die Grünen ins Rennen ging, entfielen 1 268 Stimmen (10,3 Prozent). Während FDP-Bewerber Ulrich Schmück 1 137 Fürsprecher (9,3 Prozent) fand, machten 884 Husumer (7,2 Prozent) bei Harry Voß (Die Linke) ihr Kreuz. Die Ergebnisse bei den Zweitstimmen: CDU 32,6 %, SPD 27,7 %, FDP 14,9 %, Grüne 12,9 %, Die Linke 7,7 %. Die Wahlbeteiligung in der Storm-Stadt lag bei 68,8 Prozent (2005 waren es 63,2 Prozent).
Fraktions-Vorsitzender Christian Czock (CDU) zeigte sich hellauf begeistert vom Gesamtergebnis, besonders auf Bundesebene: "Mit der FDP bekommen wir einen verlässlichen Partner. Die CDU scheint die einzige Volkspartei zu sein, die alle Menschen erreicht." SPD-Chef Günter Janßen war enttäuscht: "Wir müssen endlich ein klareres Profil zeigen. Das kann man alleine besser als in einer Koalition, die immer wieder Kompromisse erfordert."
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