STORMARNER TAGEBLATT
Mancher hätte besser sein können
Ahrensburg. Insgesamt gute Ergebnisse haben die Lehrlinge im Stormarner Metallbauhandwerk erzielt. Alle 14 Prüfungskandidaten haben bestanden und sind jetzt Metallbauer der Fachrichtung Konstruktion. "Manch einer hätte aber noch besser abschneiden können, wenn er sich bei der Zwischenprüfung mehr angestrengt hätte", sagte Stefan Dörksen, der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die Noten fließen zu 30 Prozent ins Endergebnis ein. Einige hätten kalkuliert, dass eine Note drei für sie ausreiche, so Dörksen.
"Sie haben einen dreieinhalbjährigen Lebensabschnitt erfolgreich beendet", sagte Adelbert Fritz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Aber die Anforderungen stiegen, weiterlernen müssten die Gesellen ihr Leben lang. Die Aussichten fürs Handwerk in Stormarn seien weiterhin befriedigend, so Fritz. Das habe eine Umfrage der Kammer zu Lübeck ergeben. Die Auftrags lage der Betriebe im Kreis sei zufriedenstellend, die Arbeitsplätze könnten deshalb gesichert werden.
Eine berufliche Ausbildung sei eine gute Zukunftsvorsorge, so Fritz: "Die meisten Arbeitslosen haben keine abgeschlossene Lehre."
Zwei Gesellen erreichten die Note zwei. Als bester Lehrling schnitt Viktor Rotärmel in der Gesamtprüfung ab. Er erhielt dafür ein Präsent und kann an der Leistungsprüfung im Handwerk teilnehmen. Henryk Sohsts Gesellenstück wurde in der praktischen Prüfung am höchsten bewertet. Er baute ein Kellerfenster aus Stahl.
Insgesamt sei das Prüfungsergebnis befriedigend, sagte Dörksen. Die Höherbewertung der Zwischenprüfung setze sich in allen Handwerksbereichen durch, so Fritz. Damit steige auch der Druck, die Grundlagen zu erlernen. "Dadurch werden die Ergebnisse in Zukunft besser werden", erwartet Fritz.
Sie haben bestanden: Malte Bruhn, Tim Fürböter, Oliver Klockmann, Daniel Lübcke, Marvin Radiszewski, Viktor Rotärmel, Malte Seligmann, Marcel Sen, Henryk Sohst, Timm Storjohann, Christopher Ulrich, Martin Vollmer, Björn Witten und Jannik Wolgast.
Lust auf mehr? Das Stormarner Tageblatt jetzt
2 Wochen kostenlos testen.





