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"Uni Lübeck erhalten"

09. Juni 2010 | 06:15 Uhr | Von st

Lübeck. Die 31. Bürgermeisterkonferenz der Lübecker Umlandgemeinden hat sich auf ihrer jüngsten Sitzung in Klein Wesenberg für den Erhalt der Medizinischen Fakultät an der Universität zu Lübeck ausgesprochen. Ohne Medizin ist nach Einschätzung der Teilnehmer die Universität Lübeck nicht überlebensfähig. Ihre Schließung wäre "eine Katastrophe für die gesamte Region. Denn die Medizin und die von ihr abhängige Gesundheitswirtschaft zählen hier zu den wenigen Zukunftsbranchen".

Die Bürgermeisterkonferenz weise deshalb auf die große regionalökonomische Bedeutung der Universität zu Lübeck hin, die zusammen mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) der größte Arbeitgeber in der Region ist. Rund 30 Prozent der Beschäftigten von Universität und UKSH wohnen und leben im Lübecker Umland. Ferner besteht die große Befürchtung, dass nach einer Schließung der Universität auch der Campus Lübeck des UKSH als Krankenhaus der Maximalversorgung geschlossen werde.

Die Hansestadt Lübeck und die Umlandgemeinden befürchten eine deutliche Verschlechterung in der Krankenversorgung, insbesondere auch im ländlichen Raum auf Grund des zu erwartenden Ärztemangels, hieß es in Klein Wesenberg.

Die Bürgermeisterkonferenz findet auf Einladung des Lübecker Bürgermeisters turnusmäßig zweimal im Jahr statt. Eingeladen sind die Bürgermeister und Amtsvorsteher von Bad Schwartau, Stockelsdorf, Ratekau, Timmendorfer Strand, Groß Grönau, Groß Sarau, Groß Schenkenberg, Wesenberg, Klein Wesenberg, Hamberge, Badendorf, Mönkhagen, Pogeez, Krummesse, Nordstormarn, Lüdersdorf (Herrnburg), Selmsdorf, Dassow, Schönberg und Schönberg-Land.


 

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