STORMARNER TAGEBLATT

 

Auf dem Weg zum Sommer-Kult

30. Januar 2012 | 06:40 Uhr | Von Patrick Niemeier

Ausblick : Im Mai wird die "Bunte Wolke" zu einem Loriotabend ins Theater laden. Fotos: nie (2)

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Das Kleine Theater präsentierte die eigene Vielfalt.

Bargteheide. So viel Theater mit zahlreichen Nachwuchstalenten und rüstigen Senioren in nur zwei Stunden bekommen Zuschauer selten geboten.

Der Neujahrsempfang des "Kleinen Theaters" in Bargteheide wird von Theaterchefin Kirsten Martensen jedes Jahr als Überblick über die Erfolge des Vorjahres und die neu geplanten Produktionen genutzt. Da kommt es dann eben schon mal vor, dass insgesamt 140 Akteure aller Generationen im Verlaufe des Vormittags auf der Bühne zu sehen sind. Hier trifft Cyrano de Bergerac auf lustige Zirkuswelten und ein rotzfreches Dornröschen.

Wer nun denkt, dass das vielleicht eine zu gewagte Mischung ist, dem sei gesagt, dass es in Bargteheides Schauspielerschmiede durchaus funktioniert. Denn gerade durch die Vielzahl der unterschiedlichen kurz angespielten Szenen wird klar, welche Bandbreite die Arbeit von Martensen und ihrem fleißigen Team umfasst. Und so verwundert es auch nicht, dass die Theaterchefin nicht müde wird, ihren fleißigen Helfern immer wieder zu danken. "Es wäre eigentlich eine gute Idee, mal bei der Stadt anzufragen, ob wir nicht einen Wohntrakt für die Helfer bauen könnten. Die leben ja sowieso quasi hier", so Martensen. Gleichzeitig bedankte sie sich bei der Stadt für die zugesicherten Förderungen. "So wissen wir, dass wir die nächsten Jahre hier weiterarbeiten können. Wobei wir natürlich weiter auf viele Förderer hoffen", sagte sie.

Der verhinderte Bürgermeister ließ sich durch seinen zweiten Stellvertreter Andreas Bäuerle vertreten. "Ich freue mich, dass das Kleine Theater und Frau Martensen so gute Arbeit machen. Ich möchte mich auch bei den anderen Vereinen und Organisationen aus Bargteheide bedanken, die das Theater mit beleben und heute vielleicht nicht anwesend sind", sagte er und erwähnte unter anderem den Kulturring und die Theatergruppe des Verschönerungsvereins. Viel Applaus gab es für die Zusage, dass die Modernisierung des Kinos durch die Stadt unterstützt werden wird.

Kirsten Martensen führte anschließend gekonnt durch das Programm. Der Blick ging zurück auf die Weihnachtsmärchen des vergangenen Jahres. , die "mittlerweile Kult" seien.. Das Ziel für 2012 sei es nun "auch die Sommermärchen zu solchen Kultveranstaltungen" zu machen. Das Oldiekabarett präsentierte sich anschließend als "größter Förderer des Theaters" mit lustigen Sketchen, Tanz und Gesang.

Es gab einen ersten Ausblick auf "Sterntaler" mit den jüngsten Talenten, auf einen Loriot-Abend, der am 19. Mai stattfinden soll und auf "Cyrano de Bergerac", das von Anja Rossmann im April inszeniert werden wird.


 

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