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Steinfeld

Vorfreude auf neues Gerätehaus

28. Februar 2013 | 00:10 Uhr | Von ql


Amtswehrführer Jürgen Werner (rechts) und Gemeindewehrführer Martin Knackstedt (links) gratulierten Hermann Schmidt zum Erhalt des Brandschutzehrenzeichens in Silber. Foto: Kuhl

Amtswehrführer Jürgen Werner (rechts) und Gemeindewehrführer Martin Knackstedt (links) gratulierten Hermann Schmidt zum Erhalt des Brandschutzehrenzeichens in Silber. Foto: Kuhl

Geplant wird der Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeugs sowie der dafür notwendige Bau eines Feuerwehrgerätehauses. Viel Eigenleistung wird gefordert sein, sonst droht eine Steuererhöhung.

Steinfeld. "Die nächsten Jahre in Steinfeld stehen ganz im Zeichen der Feuerwehr", sagte Bürgermeister Heinrich Buch bei der Jahresversammlung der Brandschützer aus Steinfeld. Dann breitete er das gesamte Zukunftsbild vor den Männern und Frauen im "blauen Rock" aus. Es sieht unter anderem den Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeugs und den dafür notwendigen Bau eines Feuerwehrgerätehauses im Anschluss an die Sporthalle vor.

Dazu wird der Spielplatz hinter die Schule verlegt und das alte Feuerwehrhaus bleibt als Gerätelager erhalten. Um die Kosten im Rahmen zu halten, wird bei diesem Bau viel Eigenleistung erwartet. "Doch diese Eigenleistung verlange ich nicht nur von der Feuerwehr", fuhr er fort. Brandschutz ginge jeden Bürger an. Und falls eine entsprechende Resonanz ausbliebe, müssten die notwendigen Finanzen über Steuererhöhungen aufgebracht werden. Zu diesem Thema würde noch eine Einwohnerversammlung abgehalten werden, so Buch.

Amtswehrführer Jürgen Werner beglückwünschte seine Steinfelder Kameraden zu diesen Aussichten, die auch die Einführung des Digitalfunks mit einschlössen. Er machte außerdem Werbung für die Jugendfeuerwehr, die als Nachwuchsorganisation in einigen Jahren die Reihen der Aktiven auffüllen könne.

Gemeindewehrführer Martin Knackstedt betonte, dass die Feuerwehren nur notwendige Dinge auf ihren Wunschzettel geschrieben hätten, um die Kosten zu minimieren. In seinem Jahresbericht bedauerte er, dass die Steinfelder Wehr im letzten Jahr fünf Mal zu Fehlalarmen ausrücken musste. Nur eine Personensuche im Februar und der Brand einer Scheune in Ulsnis waren "echte" Einsätze. Zusätzlich waren die 36 Aktiven, aber auch die elf Mitglieder der Ehrenabteilung, an vielen Aktivitäten des öffentlichen Lebens beteiligt. Nächster Termin ist das Stiftungsfest am 9. März in der Gaststätte Jäger’s Ruh.

Hermann Schmidt erhielt das Schleswig-Holsteinische Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst. Peter Mende wurde für 30, Martin Knackstedt für 20 Jahre aktiven Dienst mit der entsprechenden Bandschnalle geehrt. Torben Kablau wurde zum Hauptfeuerwehrmann, Frank David, Ernst Günther und Thomas Andersen zu Oberfeuerwehrmännern befördert.


 
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