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Schule und Unternehmen

Firmen engagieren sich aktiv für den Unterricht

25. Februar 2013 | 00:10 Uhr | Von gu


Vertragsunterzeichnung in der Geestlandschule: Sabrina Kuchlenz (stehend, von links), Lars Thomsen, Tanja Sandring, Renè Schmidt und  Heinz Schlüter  sowie  Matthias Retzlaff (vorn, von links), Stefan Wesemann,  Jörn Groth und  Ulf Thiesen. Foto: gutsche

Vertragsunterzeichnung in der Geestlandschule: Sabrina Kuchlenz (stehend, von links), Lars Thomsen, Tanja Sandring, Renè Schmidt und Heinz Schlüter sowie Matthias Retzlaff (vorn, von links), Stefan Wesemann, Jörn Groth und Ulf Thiesen. Foto: gutsche

Geestlandschule und Kropper Wirtschaftsunternehmen vereinbaren Lernpartnerschaften, um Schüler auf die Arbeitswelt besser vorzubereiten.

Kropp. Die Betriebe rund um Kropp und die Geestlandschule wollen künftig enger zusammenarbeiten. Schule und Unternehmen streben eine "Lernpartnerschaft" an. Ein ausgewähltes Unternehmen unterstützt dabei die pädagogische Arbeit im Fachunterricht und die Schüler bei der Berufsorientierung. Den Anfang machten Matthias Retzlaff von der Bäko, dem Bäcker- und Konditorenfachgroßhandel aus der Gemeinde, und Jörn Groth vom Hotel "Wikingerhof". Weitere Kooperationsverträge sind in Vorbereitung.

Eltern- und Schülervertreter, Tanja Sandring, Fachberaterin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Flensburg, und Stefan Wesemann, Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren Schleswig, waren dabei, als der Kooperationsvertrag zwischen der Geestlandschule und den Firmen unterschrieben wurde. Für die Schule unterzeichneten Schulleiter Heinz Schlüter und Koordinator Ulf Thiesen den Vertrag.

Durch die enge Bindung von Schule und Unternehmen werde den Jugendlichen die Lebenswirklichkeit näher gebracht, sagte Ulf Thiesen. "Wir brauchen die jungen Leute", erklärten Matthias Retzlaff und Jörn Groth übereinstimmend. Man dürfe daher die Zusammenarbeit nicht nur auf Praktika und Berufsinformationstage beschränken. Vielmehr sollten Unternehmen verstärkt in die Schulen gehen und mit Projekten, Vorträgen und anderen Ini tiativen die Schüler auf die Anforderungen einer Ausbildung und der Arbeitswelt vorbereiten helfen.

Die Betriebe erhoffen sich, die Ausbildungsfähigkeit zu verbessern, die Ausbildungsabbruchrate zu senken und den Wirtschaftsstandort zu sichern. Die Schule erwartet von der Zusammenarbeit eine stärkere Ausbildungsmotivation der Schüler, Alltagsbezug der Lerninhalte, Nutzung von Expertenwissen und Förderung von neuen Unterrichtsformen.

IHK, Handwerkskammer und das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr unterstützen "Landespartnerschaft Schule und Wirtschaft" seit 2006, denn die Wirtschaft ist auf gut qualifizierten Fachkräftenachwuchs angewiesen. Seit dieser Zeit wurden rund 750 Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben geschlossen.


 
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