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Idstedt

Fahrzeug ist "kein Spielzeug"

28. Februar 2013 | 00:00 Uhr | Von stz


Wehrführer Volker Vahlendick (rechts) mit geehrten und gewählten Kameraden. Foto: Staritz

Wehrführer Volker Vahlendick (rechts) mit geehrten und gewählten Kameraden. Foto: Staritz

Es sei eine Frechheit, dass in öffentlicher Runde verbreitet worden sei, das zweite Einsatzfahrzeug sei ein "Spielzeug für Wehrführer und Bürgermeister", sagte dieser.

Idstedt. Im Jahresbericht von Gemeindewehrführer Volker Vahlendick kamen fünf technische Hilfeleistungen vor, die Feier zum 80-jährigen Bestehen der Feuerwehr sowie der erste Platz bei der Ausbildungsfahrt auf Amtsebene. Kurz vor Jahresschluss sei die Ersatzbeschaffung für das zweite Einsatzfahrzeug das herausragende Ereignis gewesen. Bürgermeister Edgar Petersen legte Wert auf die Feststellung, dass der Gemeinderat einstimmig den Kauf eines gebrauchten "LF 8" beschlossen habe.

Da die Gewichtsreserve des kleineren Vorgängers überschritten gewesen sei, habe man nur die Wahl gehabt, ein größeres Auto zu beschaffen oder weiterhin Gerätschaften bei Alarm zurückzulassen. In diesem Zusammenhang sei es eine Frechheit, gegen die man eigentlich gerichtlich vorgehen müsste, dass in öffentlicher Runde verbreitet worden sei, das zweite Einsatzfahrzeug sei ein "Spielzeug für Wehrführer und Bürgermeister", sagte dieser. Diese Anschaffung hat in der Jahresversammlung personelle Konsequenzen gehabt: Zum Gerätewart wurde Detlef Hansen gewählt, und auch die zweite Löschgruppe lebt seitdem wieder auf mit Michael Scurla an der Spitze. Als Gruppenführer der ersten Gruppe wurde Kurt Smerz wiedergewählt.

Christian Berger wurde Hauptfeuerwehrmann (zwei Sterne); Jürgen Vogt, Matthias Pietschmann und Volker Lück wurden zu Hauptfeuerwehrmännern (drei Sterne) befördert. Gruppenführer Michael Scurla ist nun Löschmeister. Peter "Pedi" Hansen sowie Rüdiger Scurla überstellte der Wehrführer in die Ehrenabteilung.

Der stellvertretende Amtswehrführer Lothar Beusen skizzierte die erfolgreiche Feuerwehrarbeit in Südangeln und lobte die reibungslose Zusammenarbeit bei einem kürzlichen Verkehrsunfall.

Eine seiner Informationen sorgte indes noch später am Abend für Diskussion: Ehrenmitglieder sind nicht mehr bei der Feuerwehrunfallkasse versichert. Die Tragweite dieses landesweiten Verfahrens wurde etlichen erst später bewusst. Ein rüstiger Rentner dürfe nun nicht mehr zum Geräte-Tüv in die Kreisfeuerwehrzentrale fahren. Stattdessen müsse sich ein Aktiver dafür einen halben Tag Urlaub nehmen.


 
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