SCHLESWIGER NACHRICHTEN
Nordischer Abend feiert in Flensburg Einstand
Flensburg. "Querdenken, vernetzen und verändern", so lautete die Zielsetzung des "1. Nordischen Abends" in der Flensburger Walzenmühle. Der Arbeitgeberverband Flensburg und die Fachhochschule (FH) Flensburg hatten am vergangenen Mittwoch zu einem Abend des Ideenaustauschs in das ehemalige Industriegebäude geladen. Zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft waren der Einladung gefolgt.
In Anlehnung an den "Kieler Salon", einem Forum für Repräsentanten aus Wirtschaft und Wissenschaft, wollen die Organisatoren das Konzept nun auch in Flensburg umsetzen. Besonderheit der Flensburger Veranstaltung sei das Ziel, eine "motivierende Gesprächskultur auch über Ländergrenzen hinweg zu etablieren", sagte der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Flensburg-Schleswig-Eckernförde, Dr. Fabian Geyer. Wichtig sei in diesem Zusammenhang, dass durch einen Abbau von Berührungsängsten und Aufbau von Vertrauen "ein Solidarpakt zwischen Hochschulen und Wirtschaft" begründet werde, sagte Professor Herbert Zickfeld, Präsident der FH Flensburg.
Das Programm des Abends war bewusst locker gestrickt. So ging es doch in erster Linie um das gegenseitige Kennenlernen von Entscheidungsträgern in zwangloser Atmosphäre. Nach der Begrüßung wurden in zwei kurzen "Impulsreferaten" Hochschulen im deutsch-dänischen Grenzraum vorgestellt. Die Präsentationen sollten die Potenziale der jeweiligen Universitätslandschaft aufzeigen und die Möglichkeiten für Kooperation verdeutlichen. In Zukunft soll der Nordische Abend drei Mal im Jahr veranstaltet werden.
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