SCHLESWIGER NACHRICHTEN
Große Freude über neues Löschfahrzeug für die Dörpstedter Feuerwehr
Freuen sich über das neue Einsatzfahrzeug: Gerhard Soneson, Jürgen Thomsen, Rainer Erichsen, Sigrid Cohrt, Ulrich Brüggemeier, Hans-Werner Frobös , Klaus-Peter Neumann, Karl-Heinz Thießen und Jan Hagge (von links). Foto: Steinhagen
Dörpstedt. Für die Übergabe des neuen Staffellöschfahrzeuges in Dörpstedt könne es wohl keinen würdigeren Zeitpunkt als das Fest der Vereine in Dörpstedt geben. "Dies stellt hohe Anforderungen an die Wehren", so Thießen.
Erste Gespräche über die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges wurden 2008 geführt, denn das seinerzeit bereits 25 Jahre alte Fahrzeug sollte dringend durch ein neueres ersetzt werden - unter einer Bedingung: "Dat Auto mut aber in dat Füerwehrhus rinpassen und betalen möt wie dat ook können", wie es seinerzeit die stellvertretende Bürgermeisterin Inka Gottburg-Heuer formulierte.
Zudem galt es, die Anforderungen des Feuerwehrbedarfsplanes für die Gemeinde zu erfüllen. Eine eigens eingesetzte Arbeitsgruppe legte in etlichen Sitzungen die Ausrüstungsmerkmale für das neue Fahrzeug genau fest. Um Kosten zu sparen, sollten aus dem alten Fahrzeug einige Ausrüstungsgegenstände in das neue übernommen werden. Schließlich entschied man sich für ein Fahrzeug, das noch mit dem alten Führerschein Klasse III gefahren werden darf, einen 600 Liter Wassertank für den Ersteinsatz mitführt und sechs Feuerwehrleute (einschließlich Atemschutzträger) befördern kann.
Beim Fest der Vereine übergab jetzt Bürgermeister Klaus-Peter Neumann das mit Girlanden geschmückte neue Fahrzeug an den Wehrführer Karl-Heinz Thießen. Gekommen waren auch die die Spitzen der Feuerwehr, darunter Kreisbrandmeister Rainer Erichsen, Amtswehrführer Gerhard Soneson sowie die Wehrführer der Nachbargemeinden und als Vertreter des Kreises der stellvertretende Landrat Ullrich Brüggemeier, Amtsvorsteherin Sigrid Cohrt und die Bürgermeister der Nachbargemeinden. Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf 135 000 Euro. Neumann bedauerte, dass die beantragten Zuschüsse wohl nicht fließen werden, da die Staatskassen leer seien. An den Wehrführer gerichtet sagte er: "Dies ist ein Schmuckstück und das erste Mal, dass die Gemeinde ein fabrikneues Fahrzeug gekauft hat. Ich mache mir keine Sorgen, denn in Euren Händen ist es in bester Obhut."
Brüggemeier gratulierte der Gemeinde zu diesem Plus an Sicherheit durch das neue Fahrzeug und sprach den Mitgliedern der Wehr Dank und Anerkennung aus für die vielen Stunden ihres unermüdlichen Einsatzes zum Besten des Gemeinwohles.
Sigrid Cohrt hob in ihren Glückwünschen hervor, dass diese Anschaffung für die Nachbarwehren Vorteile für die Auslegung ihrer Feuerwehrbedarfspläne habe.
Kreisbrandmeister Erichsen machte deutlich, dass die Anforderungen an die Feuerwehren im personellen und technischen Bereich erheblich gestiegen seien. Damit heiße es, Schritt zu halten. Im Anschluss wurde das neu angeschaffte Fahrzeug zur Besichtigung freigegeben.
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