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B200 bei Wanderup

Fleischlaster rutscht in den Graben

24. Januar 2012 | 09:50 Uhr | Von Sebastian Iwersen, bnu

In den Graben gerutscht: Der Fahrer des Lastwagens wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Foto: Iwersen

Ein Kühllaster ist am Montagabend bei Wanderup verunglückt. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.

Wanderup. Ein verunglückter Lastwagen sorgte bis Dienstagmorgen für eine Vollsperrung der Bundesstraße 200 zwischen Wanderup (Kreis Schleswig-Flensburg) und Viöl. Der mit Schweinehälften beladene Lastzug war bereits am frühen Montagabend in den Straßengraben gekippt und musste anschließend aufwändig geborgen werden. Die Arbeiten der Rettungskräfte dauerten nach Polizeiangaben die ganze Nacht über an, erst gegen 9.30 Uhr sei die Vollsperrung der B200 wieder aufgehoben worden, so die Polizei. 

Der Unfall hatte sich gegen 18 Uhr in Höhe Kragstedt ereignet. Der 63-jährige Lkw-Fahrer aus Dänemark war aus Richtung Husum kommend unterwegs nach Flensburg, als er plötzlich einen überholenden Pkw bemerkte. Der Pkw-Fahrer unterschätzte offenbar die Geschwindigkeit und den Abstand des entgegenkommenden Lkw und konnte nicht mehr rechtzeitig nach rechts einscheren. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden lenkte der Lkw-Fahrer seinen Sattelschlepper offenbar in den Straßengraben wo er in einen Baum prallte und auf die Seite kippte. 

Verkeilt und versunken

Der Mann wurde vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung versorgt und anschließend zur Untersuchung in eine Flensburger Klinik eingeliefert. Nach ersten Erkenntnissen wurde er nur leicht verletzt.

Ein Bergungsunternehmen aus Dänemark erreichte am Abend die Einsatzstelle und begann mit den Vorbereitungen, den Lkw aus dem Graben hervorzuziehen. Diese Maßnahme gestaltete sich erheblich schwieriger als zunächst angekommen. Die Zugmaschine hatte sich so unglücklich in dem Baum verkeilt und war sehr tief in dem matschigen Graben eingesunken, dass ein einfaches herausziehen nicht möglich war. Stundenlang probierten die Rettungskräfte es mit zwei großen Bergefahrzeugen. Der Auflieger bewegte sich zwar - die Zugmaschine rührte sich zunächst jedoch keinen Zentimeter. 


 

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