SCHLESWIGER NACHRICHTEN
Gekauft, gestrickt, gehortet: Schleswiger und ihre Mützen
Harry Petrow:"Ich trage diese Mütze seit fünf Jahren. So eine Russenmütze hält eben sehr gut warm. Eigentlich bin ich kein Mützenträger, aber im zunehmenden Alter, wenn die Haare weniger werden, muss man eben Vorkehrungen treffen. Daher laufe ich auch jeden morgen zwei Stunden."
Schleswig. Pudelmütze, Schirmmütze oder russische Fellmütze - wie es aussieht auf ihrem Kopf, das scheint den Schleswigern in diesen Tagen weitgehend egal zu sein. Hauptsache, es ist warm. Wer bei Temperaturen im Minusbereich keine Mütze trägt, ist da ziemlich im Nachteil. Wir haben uns im Stadtweg einmal umgesehen - und umgehört. Das Ergebnis: Viele Bürger der Schleistadt sind ihrer Kopfbedeckung zehn Jahre oder noch länger treu.
Aber auch die Mützenverkäufer beklagen sich nicht über ausbleibende Kunden. Nicht alle erinnern sich eben, wohin sie die Mütze im vergangenen Frühjahr geworfen haben. Manche nutzen ihre Mütze aber auch im Sommer, andere wiederum heben durch den Kopfschmuck ihre Individualität hervor.
Hier ein kleiner Überblick, was sich die Schleswiger Bürger in diesem Winter so auf den Kopf setzen.
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