LANDESZEITUNG

 

Weiße Brücke: Ihre Meinung ist gefragt

28. Juli 2009 | 04:50 Uhr | Von jfs

Zu schmal: Die neue Brücke zwischen Innenstadt und Neuwerk soll deutlich breiter werden. Foto: Schönstedt

Sie ist das Gesprächsthema Nummer eins in der Stadt: die Weiße Brücke. Im kommenden Jahr soll sie durch einen bis zu zehn Meter breiten Neubau ersetzt werden. Viele Rendsburger fürchten deshalb, die Stadt verliere eines ihrer Wahrzeichen.

Rendsburg. Die Weiße Brücke ist in die Jahre gekommen. Daran, dass sie ersetzt werden muss, gibt es keine Zweifel. Doch viele Rendsburger fürchten, eines ihrer Wahrzeichen zu verlieren. Denn durch den geplanten Neubau droht die hölzerne Verbindung zwischen Neuwerk und Innenstadt, ihren Charme einzubüßen.

Nicht nur Ratsherr Lothar Möhding (SPD) empfand die Pläne bei der ersten Vorstellung im Bauausschuss als überdimensioniert. In den Tagen nach der Berichterstattung in der Landeszeitung glühte der "Direkte Draht". Viele Anrufer hatten gar kein Verständnis für die Pläne der Verwaltung. Die Weiße Brücke ist derzeit das Gesprächsthema Nummer eins in der Stadt.

Nachdem die Politik zwar verhalten auf die Ideen aus dem Rathaus reagiert hat, aber grundsätzlich der neuen Riesen-Brücke zustimmte, lässt die Landeszeitung jetzt ihre Leser zu Wort kommen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung, möglichst kurz und prägnant. Sind Sie der Auffassung, dass die Verwaltung mit ihren Plänen richtig liegt? Oder halten Sie die Vergrößerung der Brücke für völlig überflüssig? Und wie wichtig ist es Ihnen, dass der Neubau noch an das alte Wahrzeichen erinnert?

Ihre Meinung können Sie per Mail an die Adresse redaktion.rendsburg@shz.de oder per Post an die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, Stegen 1+2 in 24768 Rendsburg senden. Geben Sie bei der Mail im Betreff und auf dem Briefumschlag als Stichwort bitte "Weiße Brücke" an. Die Reaktionen müssen bis Freitag eingehen und sollen am Sonnabend veröffentlicht werden.

Der Plan der Verwaltung: Die jetzt knapp drei Meter breite Brücke soll auf fünf Meter verbreitert und mit einer Aussichtsplattform versehen werden, so dass sie an der breitesten Stelle bis zu zehn Meter misst. Der Neubau soll in die Radwegeplanung der Velo-Route eingebettet werden. Die Zuwegungen durch den Stadtpark und entlang des Rathauses sollen als getrennte Geh- und Radwege eingerichtet und jeweils insgesamt bis zu fünf Meter breit werden. Aus welchem Material die Brücke gebaut wird, steht noch nicht fest. Als sicher gilt jedoch, dass es keine reine Holzkonstruktion wird. Vermutlich wird es eine Kombination aus Stahl und Holz. Kosten soll das Ganze knapp 800 000 Euro.


 

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