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Spejdergården Tydal

Pfadfinder feiern ihr neues Heim

23. Februar 2013 | 03:30 Uhr | Von Flensborg Avis


Der Brand im Dezember 2009. Foto: sh:z

Der Brand im Dezember 2009. Foto: sh:z

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Schäden nach Großfeuer von 2009 sind beseitigt. Die feierliche Einweihung wurde mit royalem Glanz gefeiert.

Eggebek. Mit royalem Glanz ging das Pfadfinderzentrum "Spejdergården Tydal" nach dem schweren Brandschaden wieder in Betrieb: Zur Einweihung kamen Graf Ingolf von Rosenborg und seine Ehefrau, Gräfin Sussie.

Das Hauptgebäude brannte kurz vor Weihnachten 2009 nieder, und mit dem Neubau wurde im Frühling 2010 begonnen. Jetzt ist das Gebäude fertig - Grund zur Feier. Geladene Gäste kamen zum Empfang, und anschließend waren alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür eingeladen - mit zahlreichen Aktivitäten. Bevor es losgehen konnte, musste jedoch ein wichtiger Teil des Festes überstanden werden: die offizielle Einweihung. Daran nahmen auch der Schirmherr des Pfadfinderverbandes "Dansk Spejderkorps Sydslesvig" (Dänisches Pfadfinderkorps in Südschleswig), Graf Ingolf von Rosenborg, teil.

"Trotz des unangenehmen Hintergrundes stehen wir heute vor einem Neubau, der beeindruckend, großartig und funktional ist. Möge er stets Anlass zur Freude und von Nutzen sein", sagte der Graf. Er und die Gräfin seien sowohl "erfreut" als "gespannt" gewesen, erzählte der Graf und verlieh dem Ereignis royalen Glanz, als er ein dreifaches Hurra auf das neue Hauptgebäude ausbrachte.

Anschließend durchtrennte er gemeinsam mit der Vorsitzenden der Dachorganisation der Pfadfinder SdU (Dänische Jugendorganisationen in Südschleswig), Inger Marie Christensen, und dem Bürgermeister der Gemeinde Eggebek, Reinhard Breidenbach, das Band zum Gebäude, wonach die Pfadfinder an der Reihe waren. Nach bester Pfadfinder-Manier wurde der Freudenruf der Pfadfinder, ein sogenannter "tjikkerlikker", ausgebracht, denn "das machen Pfadfinder so, wenn sie außer sich vor Freude sind", sagte die stellvertretende Korps-Chefin Mette Jessen. Daraufhin öffneten sich die Fenster des Gebäudes, und Pfadfinder aller Altersgruppen kamen zum Vorschein: mit Dannebrog und frohen Gesichtern.

Überall auf dem großen Gelände von Tüdal gab es in den Stunden danach die Möglichkeit, sich in den verschiedensten Pfadfinder-Disziplinen zu versuchen, bevor die Pfadfinderleiter und die Seniorenpfadfinder am Abend und in der Nacht als die Ersten die neue Umgebung testen durften.


 
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