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Als nächstes ist die Raiffeisenstraße dran
In der Raiffeisenstraße in Süderbrarup werden ab Sommer die Abwasserleitungen saniert und der Belag erneuert. Foto: Kuhl
Süderbrarup. Die Sanierung der Straßen in Süderbrarup wird fortgesetzt. Nachdem die Arbeiten in der Bachstraße und in der Straße Am Markt bei günstigem Wetter in Kürze abgeschlossen werden können, rückt jetzt die Raiffeisenstraße ins Visier der Erneuerer. Im Bauausschuss stellte das Ingenieurbüro Meyer seine Planungen vor.
Projektleiter Alexander Lindemann nahm die Zuhörer mit auf eine virtuelle Reise in die Unterwelt von Süderbrarup und zeigte Schäden an den Rohrleitungen auf, die keine Reparatur mehr zulassen. Die neue Trassenführung der Trinkwasser-, Schmutz- und Regenwasserleitungen wird in der Straße liegen - und damit auf Gemeindegebiet. Zu jedem Haus werden Anschlussleitungen gelegt. Und wie bereits in den anderen Sanierungsgebieten müssen die Hausbesitzer zwei Kontrollschächte vorweisen. Zusätzlich werden Leerrohre für die Breitbandversorgung verlegt und die Straßenbeleuchtung erneuert. Über die Trassenführung der Gesamtentwässerung besteht noch Gesprächsbedarf. Doch sollen die Leitungen möglichst wenig Privatgrundstücke durchziehen.
Straßenoberfläche und Gehwege werden auf etwa 300 Metern erneuert. Die beiden Enden der Raiffeisenstraße wurden bereits im Zuge anderer Baumaßnahmen saniert. Die Straßenquerschnitte bleiben erhalten. Die Gehwegbreite liegt bei zwei beziehungsweise 1,5 Metern. Nur für die Art, wie die Bushaltestelle in der Nähe der dänischen Schule ausgeführt werden soll, benötigt man noch Daten.
Der vorläufige Bauzeitenplan sieht einen Beginn der Bauarbeiten im Juni und das Ende im Mai 2014 vor. Das Projekt soll in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden, die etwa an der Einmündung Ulmenweg getrennt sind. Die reinen Baukosten werden auf 890 000 Euro beziffert.
Bürgermeister Friedrich Bennetreu machte darauf aufmerksam, dass am Ende der Raiffeisenstraße ein großes Futtermittelwerk liegt, das während der Erntezeit laufend angefahren werden muss. Das müsse bei der Bauplanung berücksichtigt werden.
Weiteres in Kürze:
In seinem Jahresbericht musste Joachim Schmidt, Vorsitzender des Kleingartenvereins, einen derartigen Mitgliederschwund melden, dass langfristig gesehen das Kleingartenwesen in Süderbrarup gefährdet ist. Man will versuchen, dem durch Werbemaßnahmen entgegenzuwirken.
Auch für Süderbrarup muss laut EU-Richtlinie ein Lärmaktionsplan im Bereich der B 201 aufgestellt werden. Die Amtsverwaltung wird die notwendigen Zahlen zusammenstellen und bei der nächsten Sitzung vorlegen.
Hans-Walter Niendorf, Vorsitzender des Bauausschusses, bemängelte die Parksituation in der Bahnhofstraße, die den Verkehr stark behindere. Er wird bis zur nächsten Sitzung Modelle zur Verbesserung der Situation vorlegen.
Der Bebauungsplan Nummer zwei Fasanenweg/Am Steineck wird derart geändert, dass künftig auch andere Dachformen als bisher erlaubt sind.
CDU-Vorsitzender Johannes Jensen schlug für die kommende Kommunalwahl ein Konzept zur Reduzierung von Wahlplakaten vor. Doch konnte zwischen den sechs Wählergemeinschaften noch kein Konsens über das genaue Prozedere hergestellt werden.
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