SCHLEI-BOTE
Wehr wirbt für Mitglieder
Dörphof. Zahlreiche Wahlen standen auf der Tagesordnung der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schuby. So wurde Volker Starck nach sechsjähriger Amtszeit in seiner Funktion als Wehrführer bestätigt. Zum stellvertretenden Wehrführer wurde Löschmeister Martin Banck gewählt. Weiterhin gewählt: Wilfried Weißgerber als Gruppenführer, Christopher Bruns als stellvertretender Gruppenführer, Alfred Zöhner als Gerätewart und Jens Schöwing als stellvertretender Gerätewart. Mit der Wahl in bestimmte Funktionen werden einige Kameraden noch an Zusatzausbildungen an der Landesfeuerwehrschule in Harrislee teilnehmen.
Volker Starck stellte fest, dass es zunehmend schwierig werde, die erforderlichen Ämter einer gruppenstarken, kleinen Ortswehr zu besetzen. Neben einem Generationswechsel geben schwindende Mitgliederzahlen erheblichen Anlass zur Sorge. Nachdem die technische Ausrüstung der Wehr durch die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs (TSF-W) im Vorjahr für mindestens zwei Jahrzehnte sichergestellt sein dürfte, will man sich nun verstärkt um die Werbung neuer Mitglieder kümmern. Nur so könne man die Wehr für die Zukunft personell ausreichend ausstatten.
Jeder Bürger ist eingeladen, an einem Übungsabend (jeweils der erste Montag im Monat) unverbindlich teilzunehmen. Sicherlich gilt der Spruch "Ein- und Austritt sind freiwillig, alles dazwischen ist Pflicht", aber fest stehe auch, dass das Üben mit der neuen Technik der Wehr sehr viel Spaß bereitet und für viele Kameraden neben Beruf und Familie eine zusätzliche Herausforderung bietet, machte Starck Werbung. Bedeutung komme daneben auch der Pflege von Kameradschaft und Freundschaft zu. So biete die Feuerwehr gerade auch für Neubürger eine gute Gelegenheit, neue Bekannt- und Freundschaften aufzubauen, hieß es bei der Versammlung.
Für ihr Engagement wurden folgende Kameraden geehrt: Klaus Isaak für 50 Jahre, Hans-Joachim Möhl für 40 Jahre, Hans-Jürgen Blenckner und Heiner Voß für jeweils 30 Jahre, Broder Busse und Jan Andresen für jeweils zehn Jahre. Für 40-jährigen Dienst erhielt Möhl das vom Innenminister verliehene Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande.
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