SCHLEI-BOTE
Wird aus drei Wehren bald eine ?
Die drei Wehrführer befürworten eine Zusammenlegung: Fred Kotulla, Hans-Heinrich Ohm und Daniel Johnsen (von links). Foto: UK
Hasselberg. Nachdem die Aktiven der Wehr Gundelsby Gesprächen über eine Verschmelzung der drei Hasselberger Ortswehren mit insgesamt 75 Aktiven und damit verbunden der Bildung eines Arbeitskreises bereits zugestimmt hatten, herrschte auch bei der Jahresversammlung der Schwackendorfer Brandschützer in dieser Frage Einigkeit. Wiederum war es der Gundelsbyer Wehrführer Daniel Johnsen, der erklärte, dass der Schritt aufgrund der rückläufigen Mitgliederzahlen und des Problems, dass tagsüber nicht genügend Personal zur Verfügung stehe, notwendig sei. Möglicher Termin für die Zusammenlegung: 2013.
Doch zunächst einmal gilt es, einen neuen Gemeindewehrführer zu wählen, der die Angelegenheit in Gang bringt. Das soll am 6. März geschehen. Schon jetzt steht fest, dass es auch einen neuen Stellvertreter geben wird. Denn weder Hans-Heinrich Ohm (Ortswehrführer Schwackendorf) noch sein Stellvertreter Fred Kotulla (Ortswehrführer Hasselberg) werden erneut kandidieren. Die neue Gemeindefeuerwehr-Spitze soll den Arbeitskreis um sich scharen. Dessen Aufgabe wird es sein, zu einem alle befriedigenden Meinungsbild zu kommen - erst dann wird endgültig entschieden. Ohm fragte: "Wer is davör, dat daröber schnackt ward ?" Das Votum fiel einmütig befürwortend aus.
Zu Beginn der Jahresversammlung hatte Ohm nach dem Wechsel von vier Mitgliedern zur Nachbarwehr Gundelsby von derzeit nur 16 Aktiven berichtet. Allerdings erhöhte sich die Zahl durch die Aufnahme von drei neuen auf 19. Ohm: "Hartlich willkommen in de Schwackendorfer Füerwehr." Er erinnerte an die Einsätze im Jahr 2011: "Wi hem bi dat Hochwater bi uns in Dörp, in Stenderup, Kronsgaard un in Gelting hulpen."
Die Wahlen ergaben Martin Isbrecht als Kassenwart, Harald Herbst als Atemschutzbeauftragten sowie Lothar Mikkelsen als Funkbeauftragten. In die Ehrenabteilung verabschiedete der Wehrführer Hans-Herbert Vollertsen und ehrte Herbert Froese mit einer Bandschnalle für 50 Jahre Dienst.
Den Dank der Gemeinde für stete Einsatzbereitschaft überbrachte Bürgermeister Hans-Heinrich Franke. Die Feuerwehr sei immer zur Stelle, wenn ihre Hilfe benötigt werde. Er wies darauf hin, dass vorsorglich bereits ein neues wasserführendes Fahrzeug beantragt worden sei. Der stellvertretende Amtswehrführer Klaus Jürgensen resümierte zum September-Hochwasser: "Die Natur hatte uns im Griff." Doch konnte er dem damaligen Geschehen auch eine positive Seite abgewinnen: "Die Wehren sind näher zusammen gerückt."
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