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Eutiner Rotarier spenden 3000 Euro für Pausenbrote
Heidi Feilke (Vorsitzende Kinderschutzbund, links), Mahlstedt-Rektorin Antonie Schwirz und zwei Schüler nahmen den Scheck von Eutins Rotarier-Präsident Gernot Grimm (2. v. l.) und Dr. Jürgen Lembke (2. v. r.) entgegen. Foto: claudia resthöft
Eutin. Ein Sprichwort besagt, morgens solle man wie ein Kaiser essen, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann. Eine Umfrage des Kinderschutzbundes unter den Schülern der Albert-Mahlstedt-Schule allerdings ergab, dass die Kinder oftmals noch weniger zum Frühstück haben als ein Bettelmann. 58 Prozent der befragten Schüler gaben an, zuhause überhaupt nicht zu frühstücken. Und 49 Prozent der befragten Schüler nahmen auch kein Pausenbrot mit zur Schule. Damit aber diese Kinder nicht erst am Mittag etwas zu essen bekommen, hat der Kinderschutzbund, Träger der Offenen Ganztagsschule der Mahlstedt-Schule, das Projekt "Pausenbrottüte" ins Leben gerufen. Seit Schuljahresbeginn bekommen 24 Schüler täglich kostenlos ein belegtes Vollkornbrötchen, ein Getränk und ein Stück Obst.
Unterstützt wird das Projekt vom Rotary Club Eutin, der zur Finanzierung des zweiten Schulhalbjahres 3000 Euro spendete. "Denn wie sollen die Kinder denn ohne ein vernünftiges Frühstück bis mittags durchhalten", so die rhetorische Frage von Rotary-Präsident Gernot Grimm. Außerdem, so fügt er hinzu, würden durch das Projekt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Schüler der Mahlstedt-Schule bekämen ein ausgewogenes Frühstück. Und gleichzeitig würden die Eutiner Werkstätten unterstützt.
Denn dort werden die Brötchentüten gepackt und direkt vor der ersten großen Pause in die Schule geliefert. Dort frühstücken dann alle Schüler und Lehrer gemeinsam in ihren Klassen.
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