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Eutiner Naturschützer sorgen sich wegen Landesgartenschau
Der Vorstand des Nabu Eutin (v.l.): Burkhard Bohnsack, Dirk-Christian Stahnke, Rainer Kahns, Oliver Juhnke, Dr. Michael Weber, Oscar Klose. Foto: oha
Eutin. Die "500er-Marke" habe er fest im Blick, sagte Eutins Nabu-Vorsitzender Oscar Klose bei der Hauptversammlung und zeigte sich von der anhaltend positiven Mitgliederentwicklung erfreut. Und allzu weit sei der Nabu von diesem Ziel auch nicht entfernt. Derzeit unterstützten mehr als 490 Mitglieder die Bemühungen des Vereins zum Schutz der Natur.
Im Zentrum der Aktivitäten des vergangenen Jahres habe die Fortsetzung der Amphibienkampagne gestanden. So hätten die Amphibienexperten des Nabu eine kreisweite Kartierung der Laubfroschbestände vorgenommen.
Sorgen bereiten dem Verein nicht nur die Landesgartenschau, sondern auch einige Aspekte des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK). Klose ermahnte zu besonderer Wachsamkeit gegenüber wohl klingenden Zielformulierungen wie "Erlebbarmachen der Seeufer" und "Wiederherstellung von Sichtachsen". "Hübsche, bunt bebilderte Broschüren dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es am Ende immer um Eingriffe in vorhanden Gehölzbestände oder empfindliche Seeufer-Bereiche gehen wird", so Klose.
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